iOS-Jailbreak Pangu auch in Version 1.1 nicht lückenlos zu empfehlen

Tobias Gillen

Pangu

Bugfixes und Sprachupdate

Letzte Woche erst haben wir euch an dieser Stelle bezüglich des neuen iOS 7.1.1-Jailbreaks aus China, Pangu genannt, geraten: „Finger weg!“ Denn Pangu war viel zu undurchsichtig: Nur chinesische Schriftzeichen, abgelaufenes Enterprise-Zertifikat, illegaler App Store und viel zu großes Dateipaket waren dafür unter anderem die Gründe.

In Version 1.1 ist nun ein umfangreiches Update von Pangu erschienen. Damit können nun auch Mac-Nutzer die Software herunterladen. Bislang war Pangu nur für Windows-Nutzer verfügbar. Auch das Sprachproblem ist behoben, da die Menüführung nun auch auf Englisch angezeigt wird. Zudem soll es ein paar Bugfixes geben, etwa bei einem Boot-Loop-Problem, das die iPhones in eine Endlosschleife schickte (wird wohl so mancher Jailbreaker nur zu gut kennen).

Noch keine Empfehlung

Und auch, wenn Pangu künftig auf den illegalen Store mit App-Kopien verzichtet, sollte man nach wie vor vorsichtig sein. Es ist nämlich immer noch nicht klar, was genau in dem mit 70 MB ungewöhnlich großen Dateipaket steckt. Zudem ist auch die Lücke mit dem abgelaufenen Enterprise-Zertifikat mehr als fragwürdig.

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Wer es gar nicht mehr erwarten kann, sollte sicher sein, was er tut und handelt mit Pangu natürlich auf eigene Gefahr. Wir haben den Jailbreak in der Redaktion aus genannten Gründen noch nicht selbst ausgeführt. Laut Nutzerberichten und -videos soll er aber wohl funktionieren – wie zuverlässig: Keine Ahnung. Wer noch ein bisschen geduldig sein kann, sollte definitiv auf eine Alternative oder eine sichere Pangu-Version warten.

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.