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Finger weg: iOS 7.1.1-Jailbreak Pangu ist noch zu undurchsichtig

geschrieben von Tobias Gillen

Pangu

Nur für Windows bislang

Die Jailbreak-Lage für iOS 7 wird immer undurchsichtiger. Nachdem iOS 7 kurz vor Weihnachten vom Evad3rs-Team mit dem Evasi0n-Jailbreak geknackt wurde, gab es schon im Januar mit dem Update auf iOS 7.1 einen Stop. Wirklich rund lief der Jailbreak ohnehin bis dato nicht.

Nun soll es für iOS 7.1.1 einen untethered Jailbreak geben, also einen, der auch einen Neustart des Geräts überlebt. Doch der kommt vom chinesischen Pangu-Team und ist laut Ansicht einiger Experten mit Vorsicht zu genießen. Zwar sei in dem mit 70 MB überdurchschnittlich großen und bislang nur für Windows verfügbaren Paket keine Spyware zu finden, so Jailbreak-Größe @iH8sn0w auf Twitter. Dennoch gibt es berechtigte Zweifel daran, ob ein Jailbreak mit Pangu klug sei.

Vom Jailbreak ist abzuraten

Mehrere Gründe sprechen gegen Pangu.Erstens: Es wird neben dem bekannten Cydia-Store auch ein Store mit installiert, der illegale Kopien von iOS-Apps beinhalten soll. Zweitens wird, so die Kollegen von „heise„, ein „abgelaufenes Enterprise-Zertifikat als Eintrittsvektor“ benutzt, das – so Evad3rs-Mitglied @MuscleNerd – die größte Besonderheit an Pangu, bei Evasi0n sei dies aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Drittens: Die Menüführung ist nur chinesisch verfügbar. Ein Video (siehe unten) liefert zwar schon eine genaue Step-by-Step-Anleitung, dennoch weiß man bei keinem Schritt so wirklich, was man gerade bestätigt (oder auch nicht). Viertens: Es ist nichts über die Sicherheitslücken bekannt, die Pangu nutzt. Das ist zwar aus mehreren Gründen gut so, da Apple diese sonst wesentlich schneller wieder schließen könnte. Aus Sicht der Jailbreaker aber bietet auch das eine gewisse Unsicherheit.

Insgesamt also ist von dem Jailbreak mit Pangu derzeit abzuraten. Lieber noch ein bisschen warten und auf eine vernünftige Alternative hoffen!

Bild: Screenshot Video


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking, Mobility Mag und Matchplan Mag. Von 2014 bis 2017 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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