WhatsApp: Neue Archivfunktion trägt Facebooks Handschrift

Tobias Gillen

whatsapp_logo_gruen

Aus den Augen, aus dem Sinn

Caschy hat in einer der neuen WhatsApp-Betas, die man auf der Website herunterladen und dann vor der eigentlichen Veröffentlichung auf dem Smartphone installieren kann, ein neues Feature entdeckt, das ganz klar die Handschrift von Facebook trägt: Eine Archivfunktion für Nachrichten.

Betroffen davon seien bislang nur die Gruppenchats. Die soll man nun im Menü auch archivieren können. Das bedeutet, dass man einen Chat künftig nicht mehr nur verlassen und / oder löschen kann, sondern ihn auch im Hintergrund speichern können soll. Somit verschwinden die Nachrichten aus dem Sichtfeld des Nutzers und sind nur über die Suche erreichbar.

Handschrift von Facebook

Etwas ähnliches kennen wir bereits von Facebook, wo sich Nachrichten archivieren und in irgendwelche Untiefen der Nachrichtenfunktion verschieben lassen. Wiederfinden – wenn man nicht aktiv danach sucht – ausgeschlossen. Das hat den Vorteil für Facebook, dass Nachrichten zwar offensichtlich gelöscht werden. Facebook aber darf sie weiterhin speichern.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Nicht umsonst bedeutet das kleine „x“ neben einem Chat bei Facebook eben nicht, dass die Nachrichten gelöscht werden. Nur wer mit der Maus eine Sekunde darauf stehen bleibt, wird das „Archivieren“ überhaupt wahrnehmen. Eine leere Inbox bedeutet also noch lange nicht, dass Facebook auch wirklich keine Nachrichten mehr speichert. Deutlich wird das unter anderem, wenn man seine Daten bei Facebook anfordert und in den etlichen Dokumenten dann uralte Chats findet, von denen man eigentlich nichts mehr wissen wollte.

Bewusster Umgang mit Archivfunktion

Bislang gab es die Möglichkeit, ein Chat-Archiv bei WhatsApp anzulegen, eigentlich nur über die Funktion, die Nachrichten per Backup zu speichern oder per E-Mail zu versenden. Das hatte zur Folge, das man die Nachrichten auch wirklich bei sich hat – und nicht in der App speichern muss. Mit der neuen Funktion ändert sich das nun. Es wird also künftig wichtig sein, wann man die Funktion nutzt und – noch wichtiger – dass man weiß, dass man sie benutzt hat.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Denn wenn die Nachrichten einmal aus den Augen sind, verschwinden sie auch fix aus dem Sinn.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
SEO Digital Marketing Consultant (Mensch)
Instaffo GmbH in Berlin
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Teile diesen Artikel
Folgen
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.