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Google+ rudert bei Klarnamenpflicht zurück: Künftig auch anonymes Plussen erlaubt

Tobias Gillen

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„Geisterstadt“ vs. absoluter Favorit

Google+, ja, was soll man dazu sagen? Die Meinungen sind nach wie vor gespalten. Die einen sprechen von einer „Geisterstadt“, die anderen von einem überflüssigen, zweiten Facebook und wieder andere wollen nichts anderes mehr nutzen. Ich persönlich bin kein besonders großer Fan von Google+, aber das bin ich, Leser dieses Blogs werden das wissen, auch nicht von Facebook. Für mich ist Twitter das Lieblingsnetzwerk – es ist schnell, klar und schmerzlos.

Vom Effekt auf die Reichweite von Blogartikeln muss ich dann leider gegen Google+ und für Facebook plädieren. Bei Facebook habe ich knapp 700 „Fans“, bei Google+ knapp 800 Einkreiser. Rüber kommt von Google+ trotzdem nur ein Bruchteil der Facebook-Klicks. Aber das sind alles nur subjektive Werte und Wahrnehmungen, das mag sicher bei anderen Nutzern und Seiten gänzlich verschieden sein.

Lockerung der Regeln

Woran es liegt, dass Google+ nie so richtig in Tritt kam und „die breite Masse“ angesprochen hat? Möglicherweise an dem übermächtigen Platzhirschen Facebook, der Redundanz an Netzwerken oder dem komplexen Gebilde aus diversen Google-Diensten, die alle irgendwie irgendwo über Google+ zusammen hängen. Vielleicht aber auch ein bisschen daran, dass man bei Google+ seinen echten Namen angeben musste, was für viele Nutzer wohl schon ein Hindernis darstellt.

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Schließlich lebt es sich in der Anonymität doch gleich viel besser. Peter Lustig und Mir Egal hat Google+ nicht akzeptiert – bis jetzt. Denn nachdem vor einiger Zeit schon eine Lockerung der Regeln bei Google+-Seiten erfolgte, um YouTubern auch den Weg zu einer „+Page“ zu ermöglichen, geht Google nun den nächsten und letzten Schritt in dieser Causa.

Klarnamenpflicht fällt weg

„Wir wissen, dass unsere Namensregeln unklar waren, was bei manchen Nutzern für unnötige und schwierige Erfahrungen geführt hat“, schreibt das Google+-Team auf, Überraschung!, Google+. Als Folge daraus wird man künftig die Klarnamenpflicht abschaffen und es Nutzern erlauben, auch anonym im Netzwerk zu verkehren.

Wer also künftig von Peter Lustigs und Mir Egals gespammt wird, kann sich bei Google+ bedanken. Wie gut, dass es eine Blockfunktion gibt. Es wird abzuwarten sein, wie sich die Änderungen auf die Nutzerbasis auswirken. Vermutlich erstmal gar nicht und wenn, dann wohl eher zu einem höheren Anteil an Spam- und Fake-Accounts.

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.