Für mehr Umsatz: Facebook möchte sein Geschäftsmodell erweitern und testet E-Commerce

Jürgen Kroder

Anzeige

Seinen Status posten und Freunden ein „Like“geben – so tickte Facebook noch vor ein paar Jahren. Aber es ist schon lange nicht mehr das Social-Network, das es mal einst war. Spätestens seit dem Börsengang steht Geldverdienen auf der Agenda. Werbung alleine bringt’s nicht, deswegen müssen neuen Wege der Monetarisierung erschlossen werden. Einen davon probiert man gerade aus.

facebook-shoppingx

Kauf mich! Jetzt!

Er ist nur wenige Pixel groß und beinhaltet drei Buchstaben, aber trotzdem könnte er Mark Zuckerbergs Firma einen Umsatz-Boost bescheren. Die Rede ist vom „Buy“-Button, den Facebook als neues Feature eingeführt hat. Er ermöglicht es, direkt aus einem Newsfeed oder einem Sponsored Post heraus ein Produkt zu kaufen.

Klickt man im Web oder in der App auf den Button, so öffnet sich ein Pop-Up, in dem der Kaufprozess abläuft. Facebook bleibt dabei im Hintergrund geöffnet, so dass man sich nach der Transaktion weiter durch die Timeline scrollen kann.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

In einem offiziellen Post zur Einführung der neuen Kauf-Funktion versichert Facebook, dass man die Privatsphäre der Nutzers im Blick habe und der Bezahlvorgang sicher sei. Die eingegebenen Kreditkarten-Daten würde man nicht an andere Advertiser weitergeben.

Ein Testlauf – und dann?

Das neue Buy-Feature wird gerade in den USA mit ausgewählten Partnern getestet. Ob und wann es nach Deutschland kommt, ist somit nicht klar. Man kann aber davon ausgehen, dass die Funktion – sollte sie von den Usern angenommen werden – bald weltweit ausgerollt wird.

Wie schon eingangs erwähnt, mag die neue Funktion unspektakulär wirken. Doch dahinter steckt ein genialer Vorstoß: Wenn es möglich ist, direkt über das beliebte Social Network zu shoppen, könnten Amazon und Konsorten unter Druck geraten. Das Einkaufserlebnis würde sich verändern: Man surft nicht mehr suchend durch diverse Online-Shops und legt Produkte in den Warenkorb, sondern kauft mit wenigen Klicks direkt bei Facebook ein – und beschert dem Giganten damit zusätzliche Umsätze.

Aber wollen wir das? Möchten wir schnell und einfach bei einem Netzwerk einkaufen, das stets im Verdacht steht, zu locker mit unseren Daten umzugehen? Das wird sich zeigen…

Bild: Facebook

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Teile diesen Artikel
Folgen:
Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.