Ein Museumsbesuch in der Nacht? Nein! Die Ausgehtipps von Google Maps sollen noch genauer werden

Jürgen Kroder

Was macht man, wenn man sich beispielsweise in einer fremden Stadt befindet und schnell mal was Trinken gehen will, den Abend im Theater verbringen möchte oder eine Apotheke im Umkreis sucht? Man holt sein Smartphone raus. In der Regel wird die Google-Suche um Rat gefragt. Oder man schaut sich die Empfehlungen von speziellen Apps wie „Trip Advisor“ an. Doch ich behaupte mal, noch recht wenige nutzen „Google Maps“ für die örtliche Beratung, oder?

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Ausgehtipps mit Google Maps

Ein aus meiner Sicht sehr nützliches „Google Maps“-Feature ist die „Explore Nearby“-Funktion, im Deutschen „Erkunden“ bzw. „Orte in der Nähe erkunden“ genannt. Mit ihr lassen sich Gaststätten, Tankstellen, Krankenhäuser, Bars und vieles mehr in der Umgebung des aktuellen Standortes finden. Eine tolle Sache – mit einem Haken: Was bringt es mir, morgens um 7 Uhr eine Bar und nachts ein Museum empfohlen zu bekommen?

Dieses Manko hat Google erkannt und testet deswegen eine neue Filterfunktion für die Tipps seines Kartendienstes. Wie „Androidpolice.om“ berichtet, gibt es bereits einige User, die eine erweiterte „Explore Nearby“-Version in ihrer „Google Maps“-App vorfinden.

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Über einen neu eingeführten Button rechts unten auf dem Bildschirm gelangt man zu der überarbeiteten Erkunden-Funktion. Bei dieser lassen sich nun auch Tageszeiten einstellen, was genauere Ergebnisse zur Folge hat.

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Für viele mag die Verbessserung klein und recht unbedeutend erscheinen. Mag sein. Aber sie ist ein weiterer Tippelschritt, um „Google Maps“ noch besser und nützlicher zu gestalten. Damit wird der Konkurrenz langsam, aber stetig das Wasser abgegraben. Typisch Google eben.

Übrigens: Ich konnte die neue Funktion noch nicht in meiner „Maps“-App vorfinden. Wie sieht es bei euch aus?

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Bilder: Google

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.