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Einkaufserlebnis in 140 Zeichen: Twitter will angeblich einen Shopping-Service starten

Wie kann man mit einem Social Network Geld verdienen? Mit Werbeeinblendungen natürlich. Und mit dem Verkauf von Userdaten. Und wie noch? Mit Shopping!

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Jetzt wird Geld verdient!

Jahrelang war Twitter so unschuldig wie ein Neugeborenes. Man setzte Tweets ab und las die seiner Freunde. Es gab keine Unterbrecher in Form von Werbung. Schön für die User – aber schlecht fürs Business-Modell. Die Zeiten haben sich geändert, deswegen tauchen bei Twitter immer mehr Anzeigen auf, die in den Stream integriert werden.

Ist das genug? Natürlich nicht! Wer Gewinne machen will, braucht neue Erlösmodelle. Einer davon könnte direktes Shopping sein. Wie „Mashable“ berichtet, taucht bei einigen Usern die Option „Payment & Shipping“ auf, welche aber keine Funktion besitzt. Noch!?

Im Juli wurde bekannt, dass Twitter CardSpring gekauft hat. Das bislang recht unbekannte Start-Up hat eine E-Commerce-Plattform entwickelt, über die man Produkte direkt über einen Tweet kaufen kann. Arbeitet Twitter also an einer eigenen Shopping-Lösung? Noch ist das nicht bestätigt, aber der Verdacht liegt sehr nahe. Zumal ja schon kürzlich Screenshots aufgetaucht sind, die einen „Buy now“-Button in Tweets zeigten.

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Nur wilde Spekulationen?

Schnelles, einfaches Shopping aus Twitter heraus, ohne große Umwege und dutzendfacher Klicks – das klingt „sexy“ und nachvollziehbar. Einerseits, weil es den Nutzern das Einkaufen erleichtert und sich so zu einem gern genutzten Feature entwickeln könnte. Andererseits, weil diese Funktion dem Netzwerk mit dem blauen Vögelchen neue Umsatzwege erschließen dürfte. Und: Der Konkurrent Facebook experimentiert bereits ebenfalls mit solch einer E-Commerce-Idee.

Viele Anzeichen, dass Twitters Shopping-Service mehr als nur ein Gerücht sein könnte.

Bild: Twitter / Mashable


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Über den Autor

Jürgen Kroder

Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.

3 Kommentare

  • Über Twitter eine bestimmte Zielgruppe zu bestimmten Zeiten und Anlässen erreichen und zum Kauf von Produkten animieren. Hat sehr viel Charme, besonders in Bezug auf den Echtzeitfaktor und die hohe Aktualität des Mediums. Ich würde mich im B2C und B2B Bereich zu Käufen animieren lassen.

  • Das war ja klar, dass Twitter sich jetzt was einfallen lassen muss um die Aktionäre bei der Stange zu halten. Ich hoffe nur, dass es nutzerfreundlich umgesetzt wird und das Netzwerk nicht komplett zur Gelddruckmaschine umfunktioniert wird. Das würde das nahe oder ferne Ende von Twitter bedeuten.

  • […] Dass Google Shopping nicht nur ein zarter Versuch war, ins eCommerce vorzustoßen, war von Anfang an klar. Der Suchgigant will am besten überall mitverdienen, wo es geht. Dass das Angebot nun durch einen Button, der einen schnellen Einkauf ermöglicht, erweitert wird, klingt als logischer Schritt. Immerhin gehen Facebook und Twitter in die gleiche Richtung. […]

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