Smart Home: Samsung übernimmt SmartThings – und geht einen Schritt gen Zukunft

Tobias Gillen

SmartThings

Kaufpreis bei um die 200 Mio. US-Dollar

Das Internet der Dinge wird uns, ob wir wollen oder nicht, die nächsten Jahre beschäftigen. Samsung baut nun seine Expertise in dem Markt aus und kauft einen nicht unerheblichen Player: SmartThings. Der Anbieter für Hard- und Software-Lösungen im Smart Home hat bereits einige schlaue Apps auf dem Markt, die im Zusammenspiel mit der entsprechenden Hardware das Zuhause von unterwegs aus steuerbar machen.

Bereits länger hatte sich abgezeichnet, dass Samsung an einem Kauf interessiert sein könnte. SmartThings ging damals, 2012, aus einer Kickstarter-Kampagne hervor und verkauft heute Einsteigermodelle für die Hausvernetzung für bereits knapp über 300 Euro – und hat damit Erfolg. Über den Kaufpreis ist nichts verraten worden, er soll sich aber bei um die 150 Millionen Euro (ca. 200 Mio. US-Dollar) einpendeln.

SmartThings zieht zu Samsung nach Palo Alto

SmartThings-Fans brauchen sich übrigens trotz der Übernahme nicht zu sorgen. Das Unternehmen bleibt eigenständig und wird nicht von Samsung eingestampft. Ist vermutlich auch ganz gut so, denn es hat in der Branche bereits einen guten Namen und steht für schickes Design und angenehme User-Interfaces. Einzig der Unternehmenssitz wird sich ändern: So sollen Alex Hawkinson und sein Team von Washington D.C. nach Palo Alto ziehen, wo Samsung sein OIC betreibt – das Open Innovation Center.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Damit wäre also ein kleiner Smart-Home-Player vom Markt. Es wird, so viel ist sicher, nicht die letzte Übernahme in diesem Markt bleiben. Ich bin sicher, dass alle großen Unternehmen momentan die Einkaufslisten schreiben. Google hat den Schritt mit Nest ja bereits vor einiger Zeit getan. Wichtig dürfte dennoch sein, dass sich große wie kleine Unternehmen langsam auf einheitliche Industriestandards einigen. Denn ohne die wird das Smart Home eine ziemlich unsmarte Angelegenheit.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Bild: SmartThings Screenshot

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Social Media Marketing-Manager/in (m/w/d)
MFH systems GmbH in Belm
Spezialist (m/w/d) Marketing Kommunikation mi...
Sparkasse Langen-Seligenstadt in Seligenstadt
Junior Social Media-Manager (m/w/d)
Brand Academy Hamburg GmbH in Hamburg
Auszubildender zum Fachinformatiker (w/m/d) &...
YNCORIS GmbH & Co. KG in Hürth bei Köln
Global Digital Marketing Manager (f/m/d)
Atotech Deutschland GmbH & Co. KG in Berlin
(Junior) Communications Manager | Unternehmen...
PARSA Haar- und Modeartikel GmbH in Sinsheim bei Hei...
Praktikum im Bereich Digital Marketing Commun...
Bosch Rexroth in Elchingen
Subproject Manager Automation & Telecommu...
SeaRenergy Services GmbH in Lehrte
Teile diesen Artikel
Folgen
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.