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„Die Höhle der Löwen“: 8 Fragen an… Uli Sambeth vom eBall

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Bild: VOX
geschrieben von Tobias Gillen

In unserem Fragebogen stellen wir Gründern und Teilnehmern der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“, richtig geraten, Fragen zu ihrem Produkt und ihren Erfahrungen mit der Show. Diesmal: Uli Sambeth vom eBall, erfolgreich mit einem Deal mit gleich allen fünf Löwen – eine Premiere für die Show, das gab es bisher noch nie.

Stell unseren Lesern dein Produkt kurz vor.

Wir entwickeln einen elektrisch angetriebenen Scooter, den wir eBall („Elektrischer Ball“) nennen. Man balanciert hierbei wie auf einem Segway auf einer Kugel, wodurch man sich dann in jede Richtung bewegen kann. Das Neue ist die Möglichkeit, sich in jede Richtung zu bewegen – man hat also 360 Grad Bewegungsfreiheit.

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Ich hatte die Idee im Urlaub, nachdem ich mir für eine Party einen Segway ausgeliehen hatte

Wie bist du zu „Die Höhle der Löwen“ gekommen?

Ich kannte die Show als Zuschauer und mir gefiel das Format wirklich gut. Nach der Bewerbung im Herbst 2015, sah es am Ende des Jahres so aus, als ob wir nicht in die dritte Staffel kommen würden, da wir uns noch in einem zu frühen Entwicklungsstadium befinden. Noch während unserer Teilnahme an der Spielwarenmesse in Nürnberg im Januar wurde dann unsere Teilnahme festgemacht, so dass dann im März gedreht wurde.

Kurz vor deinem Pitch: Was ging in dir vor?

Ich war sehr aufgeregt und mir war schon klar, dass ich doch mit recht wenig in die Show ging, da ich nur die Prototypen, ein paar Schutzrechte und die Idee einbrachte, und daraus bereits eine hohe Bewertung (von 4 Millionen Euro) abgeleitet hatte.

Du hast alle Löwen überzeugen können, das gab es bisher noch nie. Wie liefen die Verhandlungen?

Erwartungsgemäß war die hohe Bewertung und der frühe Entwicklungsstand dann auch die Hauptgesprächspunkte mit den Löwen. Aber es war allen klar, dass wenn man es gemeinsam auf die Beine stellen würde, dass es dann vermutlich ein Erfolg werden würde. In der Show sind wir mit einem 50:50-Deal auseinandergegangen, in Realität habe ich 51 Prozent der Anteile durchsetzen können.

Was ist seit der Aufzeichnung passiert?

Wir haben unsere „Hausaufgaben“ gemacht. Das Gewicht von 40 kg auf 20 kg reduziert, das Design verbessert und die Kosten reduziert. Das Gewicht konnten wir primär durch deutlich leichtere Motoren reduzieren, das Design dadurch, dass die Füße jetzt nicht mehr unter den Wheels sondern vor den Wheels stehen können, und die Kosten durch die Integration der Elektronik und Einsatz günstigerer Komponenten. Weiterhin haben wir die eBall GmbH mit Sitz in Essen gegründet.

Die nächsten Schritte für dein Produkt?

Hier geht es primär darum, die Produktion in Fernost zu organisieren und möglichst günstig und gut einzukaufen.

Wie bewertest du rückblickend die bisherige Erfahrung „Die Höhle der Löwen“ für dich persönlich und für den eBall?

Das war der Durchbruch für den eBall. Also genau die richtige Entscheidung, an der Show teilzunehmen. Als Erfinder kann man bei der Show eigentlich nur gewinnen. Entweder man nimmt wertvolle Erfahrung mit oder man findet Geschäftspartner, die einen wirklich weiterbringen.

Alles zu „Die Höhle der Löwen“ gibt es in unserem Special zur Show.


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

1 Kommentar

  • Das war mit abstand das beste Produkt in dieser Staffel Höhle der Löwen, ich bin sehr gespannt wie sich der eBall noch entwickeln wird und wann wir ihn am Markt finden werden. Ich sehe großes potential aber frage mich wie der eBall dann auf Unebenheiten reagiert, alles was man bis jetzt gesehen hat von war auf glatten sauberen und ebenen Oberflächen.
    Freue mich schon jetzt auf den Tag, wenn ich ihn mal ausprobieren kann 🙂

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