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„Der brodelnde Geist“: Startup-Gründung im 19. Jahrhundert (+ Gewinnspiel!)

Werner von Siemens
geschrieben von Tobias Gillen

Werner von Siemens hätte heute wohl „Co-Founder and CEO“ in seiner Twitter-Biografie stehen. 1847 gründet er den Vorgänger der Siemens AG, die heute gut 75 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr macht und 348.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Buch „Der brodelnde Geist“ erinnert an ihn und zeigt entlang vieler seiner Briefe, wie Start-up-Gründung im 19. Jahrhundert aussah.

Wir bekommen häufig Bücher zugeschickt, einige rezensieren wir hier unregelmäßig. „Der brodelnde Geist“ ist mit Abstand das schönste Exemplar bisher. Einband, Schriftart, Aufmachung, Bebilderung, Grafik – mehr Lust auf ein gedrucktes Buch kann man kaum mehr machen.

Zur 200. Jährung des Geburtstags von Werner von Siemens am 13. Dezember 2016 hat Nathalie von Siemens, Ur-Ur-Enkelin des Gründers, gemeinsam mit einem Team aus Historikern und Autoren rund 6.000 Briefe von und an Werner von Siemens analyisert und sortiert.

Bunter Mix lebendiger Geschichte

Herausgekommen ist ein bunter Mix aus überwiegend lebendiger Geschichte, immer wieder garniert mit Anekdoten und den Originalzeilen des Unternehmensgründers. Das lockert „Der brodelnde Geist“ nicht nur auf, schließlich sind derlei Bücher gerne mal staubtrocken.

Es verschafft dem Leser zudem einen ziemlich originellen und persönlichen Einblick in die Denkweise des Werner von Siemens. Nathalie von Siemens ist unter anderem deswegen der Meinung, dass der eigentliche Autor ihr Ur-Ur-Großvater war – und sie selbst mit ihrem Team nur „das Drehbuch drumherum“ geschrieben habe.

Mit Transferleistung in unsere Zeit

Gewidmet ist das Buch schon im Vorwort explizit allen heutigen Gründern, Geschäftsführern und Start-up-Menschen. Und tatsächlich: Die Parallelen zwischen den Problemen, Herausforderungen und den dann gefundenen Lösungsansätzen sind nicht abzustreiten – hier und da ist natürlich eine gewisse Transferleistung nötig, um die damalige Zeit mit der heutigen abzugleichen.

Wer sich für Geschichte, Firmengründung, politische Verstrickungen der Wirtschaft oder ganz generell für das Unternehmen Siemens und seine lange Geschichte interessiert, wird in „Der brodelnde Geist“ sicher fündig werden. Mit 40 Euro ist das Buch allerdings auch nicht ganz günstig – hier bezahlt man vermutlich die aufwendige und liebevolle Gestaltung mit.

„Der brodelnde Geist. Werner von Siemens in Briefen. Eine moderne Gründergeschichte“ ist 2016 im Murmann Verlag erschienen. Es ist hier bei Amazon* erhältlich.

Gewinnspiel: 3 x je 1 Exemplar zu gewinnen!

Der Murmann Verlag hat uns drei Exemplare im Gesamtwert von knapp 120 Euro für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Dafür bitte einfach einen Kommentar (Achtung! Richtige E-Mail-Adresse zwecks Kontaktaufnahme angeben) hinterlassen, warum wir euch mit dem Buch eine Freude machen würden. Das Gewinnspiel läuft bis Montag, 20. Februar 2017, 12 Uhr. Viel Glück!

Update: Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben Vera, Phipz und Steffi. Wir melden uns bei den Gewinnern!


Einsendeschluss ist Montag, der 20. Februar 2017, 12 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert und nach seiner Adresse gefragt, an die der Preis geschickt werden soll. Der Gewinnanspruch verfällt nach Ablauf von drei Wochen, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich dieser nicht innerhalb von drei Wochen nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Die Objekte wurden uns für das Gewinnspiel zur Verfügung gestellt, haben aber keinen Einfluss auf die Rezension.


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking, Mobility Mag und Matchplan Mag. Von 2014 bis 2017 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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