Drei Beispiele für die starke Partnerschaft von NFL & Twitter

Drei Beispiele für die starke Partnerschaft von NFL & Twitter

Philipp Ostsieker
Pexels (Rob Villalta)

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NFL Thursday Night Football live auf Twitter ist vorerst Geschichte. Die NFL hat sich auf einen Deal mit Amazon geeinigt. Das heißt aber nicht, dass Twitter nicht weiterhin ein starker Partner der NFL bleiben wird.

Twitter und die NFL bauen ihre „großartige Beziehung“ aus. Das Social-Media-Team habe in der vergangenen Saison einen „großartigen Job“ beim Testen der Livestreams geleistet. Blake Stuckhin, VP of Digital Media Business Development äußerte sich diese Woche entsprechend.

Twitter sei eine Plattform für Live-Content und -Konversation, die „immer interessanter“ werde. Stuckhin erklärte daraufhin drei nächste Schritte, mit denen die NFL ihre Präsenz auf Twitter ausbauen wolle.

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NFL: Drei neue Twitter-Formate

Im August soll eine 30-minütige Spiel-Vorberichterstattung starten. Das NFL Network hostet die Show, die an fünf Tagen pro Woche von Sonntag bis Donnerstag laufen wird.

Das zweite Format „Periscope Pregame“ wird nicht aufwändig produziert. Es bietet aber einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen. Fan können tiefer ins Geschehen eintauchen und die Spieler beim Aufwärmen beobachten. Zudem werden Field Reporter vor Ort sein und Interviews führen.

„Wir werden es mit jedem einzelnen Spiel zur Primetime ausrollen – Montag-, Donnerstag- und Sonntagabend. Auch bei anderen Spielen, vielleicht den Playoffs.“

Die Liga hat bereits mit Periscope Streams experimentiert – beim letzten Super Bowl sowie einigen Episoden von Thursday Night Football.

Das dritte Format sind „In-game Highlight clips“. Im letzten Jahr gab es einen Rechtsstreit zwischen der NFL und ihren Teams. Seit der letzten Saison ist es den Teams verboten, während der Spiele Highlights ihrer Spiele zu posten. Die Liga selbst möchte dafür gerne Twitter nutzen.

„Wir werden weiterhin Highlights integrieren – diese Echtzeit-Momente wie ein spektakulärer Catch, einem tollen Spielzug oder einer strittigen Entscheidung – eine hochqualitative Software gibt uns die Möglichkeit, diese Szenen schnellstmöglich auf Twitter zu zweigen“, so Stuchin. „Das tun wir seit Jahren. Nun ziehen wir es noch größer auf.“

Der Deal mit Amazon tritt bald in Kraft, mit Facebook besteht noch keine formelle Vereinbarung. Fürs erste bleibt der Microblogging-Dienst also eine wichtige Anlaufstelle für Fans und Liga.

Stuchin: „Wir haben immer gesagt, dass wir 192 Millionen Fans verteilt über die Liga-, Klub-, und Spieler-Accounts alleine auf Twitter haben. Das sind Menschen, die entweder NFL-Klubs, der NFL selbst oder den Spielern auf Twitter folgen. Es ist immer noch eine riesige Plattform, um mit diesen Fans zu interagieren.“

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.