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Die Geldrangliste der Premier League: 2,75 Mrd. Euro sind im Pot

Die Geldrangliste der Premier League: 2,75 Mrd. Euro sind im Pot
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geschrieben von Philipp Ostsieker

Die englische Premier League hat die Verteilung der TV-, Werbe- und Preisgelder an die 20 Klubs veröffentlicht.  Zur Saison 2016/17 wuchs das Gesamtvolumen um etwa 0,9 Milliarden Euro auf 2,75 Milliarden Euro an. Grund ist das Inkrafttreten des neuen TV-Vertrages.

Tabellenführer ist der Meister FC Chelsea mit umgerechnet 173 Mio. Euro. Absteiger AFC Sunderland bekommt als Schlusslicht des Rankings immer noch rund 107 Mio. Euro.

Bemerkenswert: Die nationalen und internationalen TV-Gelder werden komplett gleichmäßig auf die Klubs verteilt. Jeder Klub erhält einen Gemeinschaftsanteil von etwa 40 Millionen Euro. Dazu kommen fließen rund 45 Millionen Euro aus der internationalen TV-Vermarktung sowie 5,5 Millionen Euro aus den zentralen Werbeeinnahmen.
Das bedeutet: Jeder Klub erhält garantiert 90,5 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der FC Bayern erhält mit 99,1 Millionen nicht wesentlich mehr. RB Leipzig verdient gemäß DFL-Geldrangliste 29 Millionen Euro.

Insgesamt werden an die deutschen Erst- und Zweitligisten pro Saison 1,16 Milliarden Euro verteilt. Bisher waren es nur“ 680 Millionen. Auch die Bundesliga hat sich also verbessert. Die nationalen TV-Einnahmen werden nach vier Kriterien verteilt:

  1. Fünfjahreswertung (70 Prozent)
  2. Nachhaltigkeit (5 Prozent)
  3. Nachwuchsarbeit (2 Prozent)
  4. Wettbewerb (23 Prozent)

Der FC Chelsea dominiert die Premier League bei Live-Übertragungen

Es gibt also zwei wesentliche Erkenntnisse:

  1. Der deutsche Rekordmeister erhält weniger Geld als ein Absteiger in England.
  2. Die Premier League ist finanziell die wohl am meisten ausgeglichene Top-Liga Europas.

Abweichungen zwischen den Klubs gibt es auch in der Premier League. Die Komponenten: die Live-Übertragungen im britischen Fernsehen und das Preisgeld. Mit 29 Übertragungen liegt der FC Liverpool vorn. Die „Reds“ erhalten rund 38,9 Millionen Euro. Mit nur zehn übertragenen Partien liegt der FC Sunderland am Ende des Rankings, gleichauf mit Mit-Absteiger Hull City, dem FC Burnley, Swansea City und Stoke City. Diese fünf Vereine erhalten jeweils 14,2 Millionen Euro.

In Sachen Preisgeld steht der FC Chelsea ganz vorn – und deshalb auch in der Gesamttabelle. 44,5 Millionen Euro fließen an die Stamford Bridge, der FC Sunderland muss sich als Absteiger mit 2,2 Millionen Euro zufrieden geben.


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Über den Autor

Philipp Ostsieker

Philipp Ostsieker ist Medienmanager und Digitalstratege aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.

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