Social Media Unternehmen

Strellson: In diesem Shop bezahlst du mit Likes statt Geld

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Welches Kampagnenziel soll ich für meine Facebook-Anzeige auswählen?
geschrieben von Christian Erxleben

Strellson möchte Social Media aktiv in die eigene Sales- und Kommunikations-Strategie einbinden. Dafür hat sich die Schweizer Modemarke ein besonderes Anreizsystem ausgedacht. Im Like-Shop wird nicht mit Geld, sondern mit sozialen Interaktionen bezahlt.

Wer sich bei Strellson neu einkleiden möchte, muss eigentlich etwas tiefer in die Tasche greifen. Ein Polo-Shirt kostet im Online-Shop der Schweizer Modemarke 60 Euro, eine Lederjacke oder ein Mantel bewegen sich preislich zwischen 200 und 400 Euro.

Die Betonung liegt jedoch in diesem Fall auf „eigentlich“. Denn seit einigen Tagen hat das Mode- und Lifestyle-Unternehmen einen zweiten Online-Shop aufgemacht: den Like-Shop.

So funktioniert der Like-Shop

In diesem speziellen Strellson-Store sind zehn bis 15 unterschiedliche Produkte aus der Frühjahrs- und Sommerkollektion erhältlich. Anstelle jedoch Euro/Schweizer Franken zu überweisen, bezahlt der Kunde dort mit Likes.

Strellson, Like-Shop

50 Likes statt 60 Euro: Im Like-Shop sind soziale Interaktionen die Währung.

Du hast richtig gehört: Im Like-Shop zählt nicht dein Geld, sondern deine Social-Media-Power. Wenn du dich beispielsweise für das Polo-Hemd (50 Likes, Originialpreis: 60 Euro) entschieden hast, verknüpfst du den Online-Shop mit deinem Facebook-Account.

Nun kannst du auf der Strellson-Seite deinen individuellen Produkt-Post entwerfen und absetzen. Der Kunde, der mit seinem Social-Media-Post als erstes die benötigte Anzahl an Interaktionen erreicht hat, wird von Strellson persönlich über den Gewinn benachrichtigt.

Die Strategie von Strellson

Idee und Konzept für dieses besondere Social- und Online-Shopping-Erlebnis kommen von Serviceplan Campaign X. Die Münchner Agentur betreut die Schweizer Modemarke seit 2016 und setzt mit dem Like-Shop nicht das erste Highlight.

Für das Geld, das Strellson durch den Like-Shop an Einnahmen verliert, erhält die Mode-Marke eine riesige Menge an Social-Buzz und Traffic für die eigene Marke und den eigenen Online-Shop. Je nach Andrang dürfte sich der Deal definitiv lohnen.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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