Neues LED-Belichtungssystem für Wimbledon Championships

LED-Innovation für Wimbledon Championships

Philipp Ostsieker
Pexels

Die Wimbledon Championships 2017 gehen in die zweite Woche. Vor dem Start des Grand Slams hat der All England Lawn Tennis Club (AELTC) eine innovatives LED-Belichtungssystem präsentiert. Dieses soll die TV-Übertragungen vom Centre Court verbessern.

Der AELTC arbeitete für die Installation mit dem Unternehmen Musco Lighting zusammen. Das relevante System heißt „Total Light Control“ (TLC). Dieses bietet eine verbesserte Übertragungsqualität. Das drückt sich darin aus, dass es die direkte und indirekte Belichtung für HD-Übertragungen besser steuern kann. Zudem bietet TLC Kontrollmöglichkeiten, die

Darüber hinaus bietet TLC Steuerungsoptionen. Das System eliminiert virtuell die Blendung von Spielern und Zuschauern. Es ist immer im Einsatz, sobald Wimbledons Center Court’s einziehbares Dach geschlossen ist.

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Wimbledon Championships lernen von US Open

2014 entschied sich der AELTC dafür, die Belichtung des Centre Courts gegen ein LED-System auszutauschen. Es dauerte zwei Jahre bis die Armaturen fertiggestellt wurden. Die Belichtungs-Technologie wurde für die Bedürfnisse des Centre Courts maßgeschneidert. Vorher besuchten AELTC-Offizielle das Arthur Ashe Stadium in New York City. Dort finden jährlich die US Open statt – seit einigen Jahren mit der LED-Technologie von Musco.

Während der Planungsphase erstellten die Musco-Entwickler ein Mock-up vom Centre Court. Dort testeten sie verschiedene, für TV-Übertragungen relevante, Indikatoren. Beispiele: die absolute Temperatur und sowie den Farbwiedergabeindex. Gleichzeitig testete ein TV-Team in dieser Projektphase die Übertragungsqualität. Die finalen Armaturen wurden im November 2016 installiert.

„Der Sinn des Projektes war es, die Qualität der Belichtung für die Sender zu verbessern. Gleichzeitig wollten wir die Funktionalität der Belichtung als Teil der Dachkonstruktion optimieren“, so Robert Deatker, Director AELTC Estate in einem Statement.

„Die Erwartungen sind nirgendwo höher als in Wimbledon“, so Jeff Rogers, President of Musco World. „Wir installierten bereits die vorherige Belichtung auf dem Centre Court. Wir wussten, das Team würde auf höchstem Level daran arbeiten, maßgeschneidert für diesen Ort.“

Das System gilt als energie- und kosteneffizient. Die CO2-Emissionen können um 687 Tonnen über das nächste Jahrzehnt gesenkt werden. Zudem kann der AELTC in den nächsten zehn Jahren 204.500 Dollar einsparen.

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Überhaupt zeigt sich die Wimbledon Championships als innovativ. Mit IBM arbeiten die Organisatoren am Thema AI, mit Twitter am Thema Streaming.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.