Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
Selbstverletzung, Angst, Furcht, Gefahr
SOCIAL

#Ritzen auf Instagram: Selbstverletzung im Social Web

Christian Erxleben
Aktualisiert: 04. Juli 2018
von Christian Erxleben
Mit Selbstverletzung auf Instagram hat sich die Universität Ulm beschäftigt. (Foto: Pixabay.com / geralt)
Teilen

Wie gehen Nutzer in sozialen Medien mit dem Thema Selbstverletzung um? Mit dieser Frage hat sich ein Forscherteam der Universität Ulm auseinandergesetzt und dafür über einen Monat Beiträge und Interaktionen auf Instagram analysiert.

Seit jeher sind soziale Medien ein Ausdrucksort für die (positiven und negativen) Gefühle eines Menschen. Während über die Chancen der Selbstverwirklichung im Social Web häufig gesprochen wird, wird die dunkle Seite eher selten beleuchtet.

Ein Forscherteam der Universität Ulm um den Studienleiter Paul Plener, leitender Oberarzt an der Klink für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, hat sich nun in einer Studie mit dem Thema Selbstverletzung auf Instagram auseinandergesetzt. Die Ergebnisse wurden nun im Psychological Medicine publiziert.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods 4 gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

32.000 Mal #Ritzen, #Klinge und #Selbstverletzung

Insgesamt haben Plener und seine Kollegin Rebecca Brown 32.000 Bilder und die darunter erschienenen Kommentare analysiert. Auf 2.826 Posts von 1.154 Instagram-Accounts waren tatsächlich Wunden und Verletzungen dargestellt. Alle Beiträge wurden von Nutzern in einem vierwöchigen Zeitraum im April 2016  veröffentlicht.

Die Bilder, Kommentare und Accounts hinter den Beiträgen wurden kategorisiert und nach der Schwere der Verletzungen sortiert.

„Die meisten Bilder zeigen leichte bis mittelschwere Verletzungen, die durch Ritzen verursacht worden sind“, erklärt Rebecca Brown in der Studie. Die Fotos wurden meistens in den Abendstunden und an Sonntagen hochgeladen. Die meisten Profile sind dabei nicht eindeutig Personen zuzuweisen.

Die Reaktion der Community

Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass der Großteil der Reaktionen anderer Instagram-Nutzer mitfühlend oder unterstützend waren. „Nur ein geringer Anteil war beleidigend oder ausfällig“, fasst Brown zusammen.

Je schlimmer die dargestellte Selbstverletzung war desto mehr Kommentare wurden durch den Instagram-Post generiert.

Das Forscherteam der Universität Ulm hatte zudem analysiert, ob ein Instagram-Post bei gefährdeten Personen ebenfalls eine Selbstverletzung hervorrufen könnte. Die Studienergebnisse lassen einen solchen Rückschluss nicht zu.

Studienleiter und Oberarzt Plener verweist aber durchaus darauf, dass es klare Anzeichen dafür gibt, dass soziale Medien als Verstärker wirken können, wenn es um Themen wie Selbstverletzung geht.

Instagram bietet Hilfe bei Selbstverletzung an

Wer über seinen Instagram-Account beispielsweise nach dem Hashtag #ritzen sucht, wird mit einem Warnhinweis konfrontiert, der darauf hinweist, dass die Suchanfrage in direktem Zusammenhang mit möglicherweise selbstgefährdenden Verhaltensweisen steht. „Falls du gerade schwere Zeiten durchmachst, würden wir dir gerne helfen“, heißt es dort.

Direkt darunter befinden sich zwei Links. Einer ist betitelt mit „Hilfe holen“, der andere mit „Beiträge dennoch anzeigen“. Wer die zweite Option wählt, wird ohne weitere Hürden zu den Ergebnissen geleitet. Hier finden sich zum Teil Inhalte, die potenziell gefährlich und definitiv nicht-jugendfrei sind.

Dazu sagt ein Sprecher von Instagram: „Es ist eine unserer wichtigsten Verantwortungen, dass Instagram auch weiterhin ein sicherer und unterstützender Ort bleibt. Für manche Menschen ist es ein wichtiger Teil ihres Heilungsprozesses, ihren Kampf mit Selbstverletzungen mit anderen zu teilen oder sich mit anderen zu verbinden, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten.“

Er ergänzt: „Es gibt auf Instagram allerdings keinen Platz für Inhalte, die zu Selbstverletzung ermutigen oder diese unterstützen. Wir haben vor kurzem Instagrams Tools bezüglich Selbstverletzungen aktualisiert, um Menschen, die ihre schwierige Zeit teilen wollen, Unterstützung zu bieten und ihren besorgten Freunden und Familien Hilfe anzubieten.“

Die sozialen Netzwerke sind sich ihrer steigenden Verantwortung also durchaus bewusst (Hilfe-Funktion). Wirklich effektive Schutzmechanismen („Beiträge dennoch Anzeigen“) wurden jedoch noch nicht implementiert. Hier besteht weiterhin dringender Nachbesserungsbedarf.

Auch interessant:

  • Gewusst wie: So löschst du deinen Facebook-Account für immer
  • Gewusst wie: So wappnest du dein Facebook-Konto für den Tod
  • Social Media und der Tod: Wie das Leben in den sozialen Netzwerken endet – oder auch nicht

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Referent/in Social Media (m/w/d)
DEUTSCHER TIERSCHUTZBUND e.V. in Bonn
Praktikant Social Media (m/w/d)
Mercedes-Benz Tech Innovation in Stuttgart
Veranstaltungsleiter (m/w/d) & Social Med...
Hotel Darstein GmbH in Altrip
Sachbearbeiter:in (w/m/d) Öffentlichkeitsarbe...
Stadt Frankfurt am Main - DER MAG... in Frankfurt am...
Praktikum Employer Branding – Social Me...
DOUGLAS Group in Düsseldorf
HR Manager (m/w/d) Recruiting & Social Me...
Dierkes Gruppe GmbH in Dortmund
Senior Manager E-Commerce (m/w/d)
Fliegl Agro-Center GmbH in Kastl
Marketing Manager (m/w/d) Communications &amp...
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG in Braunschweig
THEMEN:Instagram
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonChristian Erxleben
Folgen:
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.
EMPFEHLUNG
goneo eigener Chatserver-2
goneo: Dein eigener Chatserver für Teams, Familie & Freunde
Anzeige TECH
naturstrom smartapp
Smart Charging: Schnell und einfach E-Auto laden mit der naturstrom smartapp
Anzeige GREEN
eSchwalbe
E-Roller-Deal: Jetzt eSchwalbe für nur 29 Euro im Monat sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Social Media Verbot Altersgrenze Internet Smartphone Verbot
SOCIAL

Statt Social Media-Verbot: Erwachsene sollten die Schulbank drücken

WhatsApp IP-Adresse deaktivieren Datenschutz Privatsphäre
SOCIAL

WhatsApp: Linkvorschau deaktivieren und Daten schützen

WhatsApp Alternative Element Vergleich Messenger App
SOCIALTECH

Element: Alles, was du über die WhatsApp-Alternative wissen musst

wie funktioniert Bitchat ohne Internet Messenger
SOCIALTECH

Chatten ohne Internet: So funktioniert der Messenger-Dienst Bitchat

TeleGuard WhatsApp Alternative Messenger App
SOCIALTECH

TeleGuard: Alles, was du über die WhatsApp-Alternative wissen musst

mistbesuchten Websites der WEtl
TECH

Die meistbesuchten Websites der Welt

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HAMMER-DEAL mit 45 km/h:
eSchwalbe für 29€ pro Monat

eschwalbe

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?