Augmented Reality im Stadionmagazin des Blackpool FC

Augmented Reality im Stadionmagazin des Blackpool FC

Philipp Ostsieker
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An diesem Wochenende entschloss sich der Blackpool FC dazu, Augmented Reality in seinem Spieltags-Programmheft zu verwenden. Was verspricht sich der Klub aus der englischen League One davon?

Laut Digital Sport entwickelt sich ein Trend unter Fußballklubs, ihr Programm am Spieltag noch attraktiver zu gestalten. Die Fans mit Augmented Reality-Videos im Stadionmagazin zu begeistern, ist eine Möglichkeit, dies umzusetzen. Das haben sich auch die Verantwortlichen des Blackpool FC gedacht.

In gewisser Weise ist es ein nettes Gimmick. Augmented Reality ist ein gern genutztes Technologie-Buzzword. Der Erfolg von Pokémon Go im vergangenen Jahr zeigte, welches Potenzial das Thema entfalten kann. Nun geht es aber darum, diese Popularität für eine Lösung zu nutzen, die langfristige Vorteile bzw. Erfolge gewährleisten kann.

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Sport-Events und Spieltage sind sicherlich Anlässe, bei denen Augmented Reality zur Geltung kommen kann. In der NBA wird diese Technologie längst intensiv getestet.

Blackpool FC wertet Stadionbesuch auf

Fans, die heutzutage an Sportveranstaltungen teilnehmen, stehen oft vor dem Problem mangelnder Konnektivität. Das WLAN in vielen Stadien lässt häufig (noch) zu wünschen übrig und 4G-Signale werden noch häufig blockiert.

Rund um das Spiel haben viele Fans gerne spannende Statistiken griffbereit oder möchten via Social Media mit anderen Fußball-Interessierten interagieren. Im Stadion selbst ist dies nicht immer möglich. Deshalb können Technologien wie Augmented Reality im Rahmen des Stadionbesuchs einen echten Mehrwert bieten. Aktuell erscheint dieses Anwendungsszenario für Sportevents sinnvoll zu sein.

Für Fans, die sich Spiele im TV ansehen, hat sich einiges getan. Im Laufe der Jahre haben sich die Übertragungen weiterentwickelt. Die Spiele werden mit mehr Kameras produziert, die Übertragungskanäle sind zahlreicher geworden.

Der Stadionbesuch galt immer als Highlight im Leben eines Fußballfans. Vermutlich ist es dies immer noch. Aber die Interessen der jüngeren Fans verändern sich. Die Klubs tun sich schwer, ihren Fans wirklich relevante Mehrwerte im Stadion zu bieten.

TV-Sender haben es deutlich einfacher. Rund um das Spiel können verschiedene Formate getestet werden. Diskussionen zwischen Delling und Netzer in der ARD oder Analysen von Erik Meijer bei Sky waren und sind oft Highlights für sich. In England ziehen die Ex-Profis Gary Neville und Jamie Carragher regelmäßig die Aufmerksamkeit auf sich.

Es liegt an Klubs wie Blackpool FC, die Aufmerksamkeit wieder auf den Stadionbesuch zu lenken. Augmented Reality im Stadionmagazin wird nicht „die eine richtige Lösung“ sein. Aber es ist ein interessanter Schritt, Technologie so einzusetzen, dass sie einen Mehrwert für den Fan bietet.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.