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Neuer CTA: Instagram gestaltet Werbung unauffälliger

Christian Erxleben
Das Teilen von fremden Inhalten kann sich für Instagrammer lohnen. (Foto: Pixabay.com / ElisaRiva)

Wer in seinem Instagram-Feed über eine klickbare Anzeige stolpert, wurde bislang nach einigen Sekunden mit einem blauen CTA-Button zum Interagieren animiert. Das ändert sich nun schrittweise. Zwar bleibt der Call-to-Action-Button vorhanden, er wird jedoch unauffälliger.

In den letzten zwei Jahren hat Instagram eine erstaunliche Transformation durchlaufen – auf vielen verschiedenen Ebenen. Erwähnenswert ist mit Sicherheit das rasante Nutzerwachstum. Mittlerweile sind jeden Monat 800 Millionen Menschen auf dem Bildernetzwerk aktiv. Am Tag sind es 500 Millionen.

Und mit steigenden Nutzerzahlen wächst auch das Interesse der Werbeindustrie. Auf 800 Millionen User kommen seit kurzem zwei Millionen Werbungtreibende, die mit ihren Anzeigen Aufmerksamkeit erzeugen wollen.

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Farblich passende CTA-Buttons

Doch die Transformation lässt sich nicht nur an Zahlen festmachen. Auch in puncto Layout hat sich bei Instagram in den letzten 24 Monaten einiges getan.

Zunächst wurden bezahlte Werbe-Beiträge klickbar. Vor etwa eineinhalb Jahren folgten die Instagram Stories – das Erfolgsmodell schlechthin. Und nun gibt es erneut eine kleine aber feine Veränderung. Betroffen sind die Call-to-Action-Buttons (CTA).

Diese CTA-Leisten erscheinen nach Ablauf von vier Sekunden am unteren Rand eines gesponsorten Beitrags auf Instagram. Dieser war bislang einheitlich blau gestaltet.

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Die neuen CTA-Leisten passen sich farblich an die Anzeige an. (Foto: Screenshot / Marketingland.com)

In Zukunft passt sich die CTA-Leiste jedoch farblich an die Tongebung innerhalb der Anzeige an. Das teilte Instagram laut Marketingland.com mit. Ein Sprecher erklärte, dass die angepassten Call-to-Action-Buttons dazu beitragen sollen, dass sich die Instagram-Nutzer ungestört in ihrem Feed aufhalten können.

Schlechtere Kennzeichnung für Werbung?

Dreht man den Gedankengang jedoch um, bedeutet die Neuerung letztendlich nur, dass Anzeigen beim Scrollen im Feed weniger ins Auge stechen (und „natürlicher“ wirken).

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Für den Nutzer wird es in Zukunft folglich schwerer, gesponsorte Beiträge auf Instagram zu erkennen. Das gibt der Instagram-Mutter Facebook die Möglichkeit, die Anzahl der Werbeplätze im Feed des Bildernetzwerks zu erhöhen, ohne dass es sofort auffällt.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.