Inter Mailand startet Inter Media House

Inter Mailand startet Inter Media House

Philipp Ostsieker
Screenshot

Serie-A-Klub Inter Mailand hat im Herbst ein neues Projekt präsentiert. Das Inter Media House soll den Fans exklusiven Zugang zum spannenden Klub-Insights bieten.

Die Insights aus dem Inter Media House werden durch Augmented-Reality- bzw. Virtual-Reality- Features angereichert. Die Fans der „Nerazzurri“ können tagtäglich in das Klub-Leben hinein schnuppern.

„Heutzutage kämpfen wir um die Zeit der Menschen“, erklärt Robert Faulkner, Chief Communications Officer. „Wir müssen Erlebnisse und inspirierende Inhalte schaffen, mit denen unsere Fans interagieren und die ihre Beziehung zu unserem Klub ausbauen. Das ist die Idee hinter dem Inter Media House. Wir wollen Inhalte und Services produzieren und distribuieren, die auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Inter Media House ist eine multimediale Plattform, die es uns erlaubt, unsere Marke mittels Unterhaltung und Innovation, Kreativität und Design weiterzuentwickeln.“

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Inter Media House: Vom Klub zum Medienunternehmen

Die neue Inter-App hilft dabei, die Inhalte noch interaktiver, schneller und einfacher zu verbreiten. Zudem können die Nutzer, ihr persönliches Erlebnis individuell anpassen. Wer in seinen Informationseinstellungen „Always on“ aktiviert, erhält Echtzeit-Notifications zu ihren Lieblingsspielern, Trainingsdetails, Spielen oder Ticketing.

Die „Inter Official App“ ist auf Smartphones und Tablets für iOS und Android verfügbar.

„Der Fußball verändert sich und Fußball-Klubs entwickeln sich mehr und mehr zu Medien- und Unterhaltungsunternehmen“, so Alessandro Antonelli, CEO von Inter Mailand. „Inter ist ein Klub mit einer langen Geschichte – wir feiern unseren 110. Geburtstag am 9. März 2018 – und wir über die Jahre viele Erfolge genießen können. Deshalb sind wir eine der größten Fußball-Marken weltweit. Wir wollen sicherstellen, dass wir in dieser Zeit des Wandels ganz vorne bleiben – auch in dem wir unsere Marke außerhalb von Italien transportieren.“

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Fußball-Klubs als Medienunternehmen? Das kennen wir unter anderem von Real Madrid. Kein Klub soll seinen sportlichen Ursprung verlieren. Aber speziell international ausgerichtete Teams sehen sich einer Vielzahl von Wettbewerbern ausgesetzt. Diese Wettbewerber kämpfen um die wertvolle Zeit von Fans und Nutzern, nicht nur im Bereich Sport. Deshalb tut Inter Mailand gut daran, neue Wege auszuprobieren.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.