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Lange Tweets erzeugen mehr Interaktionen, aber nicht mehr Klicks

Christian Erxleben
Sind lange Tweets erfolgreicher als kurze? (Foto: Pixabay.com / Photo-Mix)

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Seit der Einführung des 280-Zeichen-Limits auf Twitter sehen Nutzer immer mehr lange Tweets. Nun hat sich eine Studie mit der Effektvität dieser Posts auseinandergesetzt. Das Ergebnis: Lange Tweets bringen mehr Interaktionen, aber nicht mehr Klicks.

Zu den Höhepunkten der Kommunikation zählt die Zeichen-Erhöhung bei Twitter mit Sicherheit nicht. Zumindest war das die bislang gängige Meinung, wenn man Beiträge in Kolumnen und Fachmagazinen zu diesem Thema gelesen hat.

Doch schon wenige Tage nach der Veröffentlichung der neuen Begrenzung sorgte eine Untersuchung für Aufsehen. Der Social-Media-Spezialist Vico hatte 50.000 Tweets analysiert und festgestellt, dass sich die Mehrheit der Twitter-Nutzer über das 280-Zeichen-Limit freut.

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Mehr Engagement für lange Tweets

Jetzt ist eine zweite Studie erschienen, die sich ebenfalls mit der Zeichen-Erhöhung befasst hat. Die Analysten der US-amerikanischen Plattform Social Flow haben zwischen dem 29. November und 6. Dezember 2017 mehr als 30.000 Tweets ausgewertet.

Alle Beiträge stammten von Medienhäusern und enthielten einen Link. Die Datensätze wurden unterteilt in lange Tweets (141 bis 280 Zeichen) und normale Tweets (1 bis 140 Zeichen).

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Wie schneiden lange Tweets in puncto Likes, Retweets und Klicks im Vergleich zu kurzen Tweets ab? (Foto: Screenshot / Social Flow)

Im Fokus der Untersuchung stand die Frage, ob längere Beiträge besser funktionieren als kurze. Mit einem Blick auf die Ergebnisse lässt sich kein eindeutiges Fazit ziehen:

  1. Sowohl die Anzahl der durchschnittlichen Likes als auch die Anzahl der durchschnittlichen Retweets hat sich bei Tweets ab einer Länge von 141 Zeichen ungefähr verdoppelt.
  2. Die Click Through Rate, also die Anzahl der durchschnittlich generierten Klicks, hat sich im Prinzip nicht verändert.

Was bedeutet das? Lange Tweets scheinen bei Nutzern grundsätzlich mehr Interaktionen hervorzurufen. Das ist natürlich zunächst ein positives Signal und hat vermutlich positive Auswirkungen auf den Algorithmus.

Da die Anzahl der Klicks stagniert, stellt sich jedoch die Frage, warum bei doppelt so vielen Interaktionen nicht auch mehr Klicks herauskommen. Letztendlich ist es eine Frage der eigenen Unternehmensziele.

Wer seinen Schwerpunkt auf ein hohes Engagement legt, sollte sich an längeren Tweets versuchen. Wem es nur um Klicks geht, kann auch weiterhin kurz und prägnant formulieren. Auch ein Rückgang der Interaktionen bei langen Tweets ist durchaus vorstellbar. Schließlich flaut der Hype um die Erhöhung irgendwann ab.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.