FIFA startet digitale Präsenz auf Weibo

FIFA startet digitale Präsenz auf Weibo

Philipp Ostsieker
Screenshot FIFA.com

Die FIFA eröffnet ihren ersten digitalen Kanal in China. In den kommenden Wochen startet der Fußball-Weltverband eine Präsenz bei Sina Weibo. Der Schritt ergibt Sinn. Es handelt sich um die größte Social-Media-Plattform des Landes.

Mit dem Launch der digitalen FIFA-Präsenz wurde das offizielle @FIFA-Konto eingeweiht. Fans werden mittels der kreativen Kampagne unter dem Motto „Spiel ab“ interaktiv einbezogen. Ende März wird die FIFA auf Weibo einen zweiten Account eröffnen (@FIFAWorldCup). Der Account fokussiert sich auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft und die neusten Entwicklungen im Vorfeld.

Die Medienplattform Sina Weibo ist ein chinesischer Microblogging-Dienst, vergleichbar mit Twitter. Insgesamt zählt die Plattform monatlich 392 Millionen aktive Nutzer. Laut SPONSORs haben neben der FIFA insgesamt 54 europäische Clubs einen Account bei Sina Weibo, darunter neun Bundesligisten.

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Neben den genannten Konten wird die FIFA auch auf der Plattform WeChat einsteigen und in Ergänzung zu FIFA.com eine Microsite launchen. Über die digitalen Kanäle will die FIFA die chinesischen Fussballfans umfassend über ihre verschiedenen Turniere und Events informieren.

Weibo bietet FIFA digitalen Einstieg in China

Zur Rolle bei der digitalen FIFA-Präsenz in China sagte Geschäftsführer Wang Gaofei: „Als größte chinesische Plattform in den sozialen Medien hat Weibo monatlich 392 Millionen aktive Nutzer, von denen über 100 Millionen sportinteressiert sind. Die FIFA kann ihre Präsenz dank den einzigartigen Vorteilen der Plattform in China ausbauen und den Weibo-Nutzern aufregende Erlebnisse bieten.“

FIFA-Handelsdirektor Philippe Le Floc‘h: „Die FIFA freut sich über den digitalen Einstieg in China, wo die sozialen Medien in der Kommunikation, vor allem unter den Jungen, eine wichtige Rolle spielen. Unsere neuen Plattformen bringen uns näher zu den chinesischen Fussballfans und werden uns Aufschluss darüber geben, was ihnen der Fussball bedeutet. Wir freuen uns, unsere digitale Präsenz in China in den kommenden Monaten gemeinsam mit Weibo und unseren Geschäftspartnern weiter auszubauen.“

Der Microblogging-Dienst gehört definitiv zu den Playern, die man auf dem Schirm haben sollte.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.