NFL & NFLPA verbieten 10 Football-Helmmodelle

NFL & NFLPA verbieten 10 Football-Helmmodelle

Philipp Ostsieker

Die NFL und die NFL Players Association (NFLPA) verbieten in dieser Saison das Tragen von 10 Helmmodellen, basierend auf den Ergebnissen einer jährlichen Laborstudie zur Beurteilung der Leistung von Helmen, die von Spielern getragen werden.

Neue NFL-Spieler und Spieler, die die verbotenen Helme 2017 nicht getragen haben, dürfen sie 2018 nicht mehr tragen. Der vollständige Ausstieg wird nach 2018 erwartet so Jeff Miller, NFL Senior Vice President of Health and Safety Policy, in einem offiziellen Statement.

Etwa 200 Spieler trugen in der vergangenen Saison Helme, die jetzt in die verbotene Kategorie fallen würden. Die NFL und NFLPA erwarten, dass viele dieser Spieler sofort aufhören werden, diese Helme zu tragen erklärt Tom Pelissero vom NFL Network.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Die Hersteller der verbotenen Helme stellen entweder keine NFL-Helme mehr her oder haben verbesserte Modelle hergestellt. Hersteller wie Riddell und Schutt haben darauf hingearbeitet, dass die Spieler die neueren Modelle tragen. Sechs Helmmodelle werden nicht mehr hergestellt und ab sofort verboten. Die anderen vier Modelle können von den Spielern noch verwendet werden, wenn sie 2017 getragen werden.

NFLPA-Studie fördert Sicherheit der Football-Stars

Miller erklärt, die Liga fühle sich „ermutigt, dass dies ein wichtiger Schritt für die Gesundheit und Sicherheit der Spieler ist“.

Wie Dr. Jeff Crandall, Vorsitzender des NFL Engineering Committee, erläutert, basiert das neue Helm-Ranking nur auf der Laborleistung. Die Helme durchlaufen 24 Tests in einem Labor, um die Beschleunigung bzw. Bewegungen des Kopfes zu messen. Besser platzierte Helme beherrschen dies besser.

Ziel der Studie war es, zu ermitteln, welche Helme unter Laborbedingungen den Kopfaufprall am besten reduzieren, indem sie die Erschütterungen simulieren, die die NFL-Spieler während der Spiele erleiden. Die Laborprüfung betrachtete 34 Helmmodelle. 98 Prozent aller Spieler sind damit abgedeckt.

Die Studie misst weiterhin Drehgeschwindigkeit und Beschleunigung als Teil einer kombinierten Metrik zur Bewertung von Helmen. Die NFL-/NFLPA-Bewertung ist die erste ihrer Art, die in ihrer Analyse Rotationsmaßnahmen ergreift.

VICIS ZERO1 als Meilenstein für American Football

Weit vorne liegt das Startup VICIS. Das erste Produkt des Unternehmens, der VICIS ZERO1, wurde beim NFL-Sicherheitstest 2017 bereits als Gewinner ausgezeichnet.

Dieses Jahr sieht es aus Sicht von VICIS sogar noch besser aus. Das aktualisierte 2018er-Modell führt das Ranking an. Der Zweitplatzierte? Die 2017er-Version. Noch 2016 vereinten die Traditionsunternehmen Riddell und Schutt 90 Prozent der US-Marktanteile auf sich. Diese Vormachtstellung scheint nun beendet zu sein.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Viel wichtiger: Die Gesundheit der Spieler steht im Fokus. ESPN zählte 2016 im Rückblick auf die letzten vier NFL-Spielzeiten fast 1.000 Fälle von Gehirnerschütterungen. Weitere Erkenntnisse: Rund 43 Prozent der ehemaligen NFL-Akteure Hirnverletzungen als Spätfolge von Schlägen und Kopfstößen auf. Mit diesen Zahlen ernteten Sport und Liga viel Kritik. Auch der Hollywood-Film „Concussion“ mit Will Smith hatte die Sicherheitsdebatte im Football angeheizt.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
ASIC Digital Design Engineer (f/m/div.)
Bosch Gruppe in München
(Senior) Social Media Manager & Content C...
Laufenberg Michels und Partner mbB in Köln
Junior Marketing Manager (Fokus Online und So...
Curaden Germany GmbH in Stutensee
Referent Social Media Kommunikation (m/w/d)
Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersa... in Hannover
Software Quality Engineering Specialist (m/w/d)
European Medicines Agency in Amsterdam
Werkstudent Kommunikation / Online-Marketing ...
ADAC in Weßling
Senior SEA Manager – Digital Marketing ...
Instaffo GmbH in Berlin
Head of Marketing „Brand, Digital &...
LivEye GmbH in Berlin
Teile diesen Artikel
Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.