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Versteckte iPhone-Karte speichert deine Standorte

Christian Erxleben
(Foto: Pixabay.com / albersHeinemann)

Selbst ohne aktivierte Ortungsdienste weiß unser iPhone relativ genau, wo wir uns aufhalten. Tief in den Einstellungen versteckt, gibt es sogar eine iPhone-Karte, auf der deine letzten Aufenthaltsorte gespeichert sind. So findest du sie.

Unser Smartphone ist unser täglicher Begleiter. Es ist auf dem kurzen Weg zum Bäcker ebenso dabei wie auf Fernreisen und beim Sonntagskaffee bei den Großeltern.

Um Informationen über uns zu sammeln und Angebote zu optimieren, speichern die meisten Smartphone-Hersteller – manche mehr, manche weniger – unseren Aufenthaltsort. Dafür nutzen iPhone und Co. die integrierte GPS-Funktion. Diese erlaubt auch dann eine grobe Ortung, wenn die Ortungsdienste selbst deaktiviert sind.

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iPhone-Karte speichert Aufenthaltsorte

Inwiefern Apple, Samsung und Co. diese Daten im Detail verwenden, wird wohl nie ans Tageslicht kommen. Alle Nutzer von Apple-Endgeräten können sich zumindest anzeigen lassen, wo sie sich in den letzten Monaten aufgehalten haben.

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Diese iPhone-Karte zeigt die besuchten Orte des iPhone-Nutzer samt Tag.

Eben jene Informationen speichert Apple auf einer geheimen iPhone-Karte.

Diese ist tief in den Einstellungen des iPhones versteckt, sodass sie der normale Nutzer in der Regel nicht finden dürfte.

Die Orte sind laut dem Unternehmen „verschlüsselt und können von Apple nicht gelesen werden“.

So findest du die iPhone-Karte auf deinem Smartphone

Im Folgenden möchten wir dir kurz erklären, wie du zur iPhone-Karte gelangst.

  1. Zunächst öffnest du die Einstellungen und klickst auf „Datenschutz„.
  2. Dort wählst du „Ortungsdienste“ und aktivierst diese.
  3. Anschließend scrollst du, bis du den Reiter „Systemdienste“ entdeckst.
  4. Im folgenden Menü wiederum wählst du den Reiter „Wichtige Orte“ aus.

Jetzt zeigt dir dein iPhone eine Karte mit den letzten Aufenthaltsorten an. Pikant daran ist, dass nicht nur der Ort, sondern ebenfalls der Zeitpunkt des Aufenthalts gespeichert wird.

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Selbst wenn Apple beteuert, keinen Zugriff auf die Informationen zu haben, ist es ratsam, die Funktion gleich zu deaktivieren.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.