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„Sky Q“: Endlich vereinfacht Sky seine Angebotsstruktur

"Sky Q": Endlich vereinfacht Sky seine Angebotsstruktur
geschrieben von Philipp Ostsieker

Mit Sky Q plant der Pay-TV-Anbieter Sky eine komplette Überarbeitung seiner Benutzeroberflächen für App und Receiver. Die neue Plattform bietet ein neues Menü, neue Bedienfunktionen sowie „Fluid Viewing“. Was steckt noch hinter dem Angebot Sky Q, das am 2. Mai in Deutschland und Österreich erscheinen wird?

Hinter der Bezeichung Sky Q verbirgt sich die neue Ausrichtung des Bezahlsenders. In Großbritannien und Italien operiert Sky seit einigen Monaten unter diesem Branding. Sky-CEO Carsten Schmidt ist sich sicher, dass die Qualität des Senders dadurch gesteigert werde. Zudem soll das Angebot „besser, einfacher und schöner als je zuvor“ werden.

Was ändert sich für Sport-Fans? Zunächst einmal wenig. Kunden des Entertainment-Pakets können drei weitere Pakete zusätzlich buchen. Die Optionen: Sky Fußball Bundesliga, Sky Sport sowie Sky Cinema. Ein Fokus soll zudem auf Übertragungen in HD bzw. Ultra HD liegen. Relevante Beispiele: Spiele der Fußball-Bundesliga, der UEFA Champions League sowie von 25 Partien der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland.

Generell befindet sich Sky im Bereich Sport im Umbruch. Das Sky-Rechteportfolio hat sich enorm verändert. Dies wird im Laufe des Jahres bei allen Endkunden durchdringen. Sowohl die Formel 1 als auch die UEFA Europa League (ab Sommer) laufen nicht mehr bei Sky. Zudem hat Sky relevante Anteile an der Champions League ab 2018/19 an Newcomer DAZN verloren.

Sehr detaillierte Informationen zur neuen Sportrechte-Strategie von Sky, findet ihr in diesem SPONSORs-Beitrag.

Sky Q: Auf den Spuren von Netflix & Prime?

Abseits des Sports ändert Sky Deutschland einiges. Wer Serien im Streaming-Angebot startet, darf sich freuen, dass die nächste Folge nun automatisch abspielt. Kunden von Netflix oder Prime Video haut dies vermutlich aber nicht vom Hocker. Immerhin können sich Sky-Kunden künftig per Knopfdruck zu spät eingeschaltete Sendungen noch einmal von vorne anschauen.

Nutzer von Sky Q benötigen zudem keine Zweitkarte mehr. Das Angebot kann via weiterer Receiver oder einer Smart-TV-App genutzt werden. Gleichzeit dürfen drei Fernseher sowie zwei mobile Endgeräte für das Angebot registriert werden.

Nutzer von Sky Q benötigen einen „Sky+ Pro“-Receiver. Diesen besitzen laut Sky mehr als eine Million Kunden. Diese Kunden müssen sich um nichts kümmern und zahlen keinen Aufpreis. Am 2. Mai erhalten sie ein automatisches Update. Spannend sind zudem einige neue Kooperationen. Neben Netflix können Nutzer von Sky Q auch auf die ARD– und ZDF-Mediatheken zugreifen.


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Über den Autor

Philipp Ostsieker

Philipp Ostsieker ist Medienmanager und Digitalstratege aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.

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