Tesla Model S

Uber Green? Blacklane kontert mit „Green Class“ und Elektroautos von Tesla

Marinela Potor
Wer ist Schuld am Tesla-Unfall in Kalifornien von 2018? (Foto: Tesla)

Der On-Demand-Fahrdienstleister Blacklane erweitert sein Angebot. Ab sofort gibt es eine neue E-Flotte mit Autos von Tesla sowie den Flughafen-Service „Airport Concierge”, mit dem man unter anderem Schlangen überspringen kann.

Unter dem Namen „Green Class” sollen die luxuriösen Elektroautos von Tesla den Kunden von Blacklane in 20 Städten zur Verfügung stehen. Dazu zählen Adelaide, Amsterdam, Auckland, Austin, Basel, Birmingham, Denver, Dublin, Edinburgh, Hongkong, Honolulu, Lissabon, London, Mailand, Montreal, Paris, Phoenix, Sydney und Zürich. In Deutschland steht der Service vorerst nur in München zur Verfügung.

Warum Tesla? Wer sonst?!

Da Blacklane sich auf Chaufferdienste mit Limousinen spezialisiert hat, sind die Luxusmodelle von Tesla wohl die logische Wahl für eine Elektroflotte. Das liegt auch daran, dass Tesla in diesem Segment wenig Konkurrenz hat.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Es gibt zwar Hybrid-Modelle von Lexus oder BMW, allerdings hat keiner der beiden Hersteller bislang ein reines Elektroauto in Serienproduktion. Auch Jaguar oder Mercedes stecken in dieser Hinsicht noch in der Konzeptphase. Audis e-tron soll erst später in diesem Jahr herauskommen.

Kein Wunder, dass Blacklane-Mitgründer Jens Wohltorf die Autobauer dazu auffordert, ihr Angebot dahingehend zu erweitern: „Wir freuen uns auf neue Fahrzeuge von sämtlichen Premiumherstellern, die den hohen Ansprüchen eines Chauffeurwagens genügen und über batterieelektrischen Antrieb verfügen.“

Mit anderen Worten: Wenn es andere Anbieter in diesem Bereich gegeben hätte, hätte Blacklane auch mit ihnen zusammengearbeitet.

Blacklane zieht bei E-Angebot mit Uber gleich

Blacklane sieht die Erweiterung seiner Fahrzeuge um Elektroautos als einen Beitrag zu einem umweltfreundlicheren Transport. Auch wenn Carsharing nicht immer so umweltfreundlich ist, wie es die Anbieter gerne darstellen und auch die Herstellung von Elektroautos nicht ohne negative Folgen für Umwelt und Klima ist, glaubt Wohltorf an den positiven Effekt von „Green Class.“

Wir sind stolz darauf, dass wir nun emissionsfreies Reisen und den Fahrzeugkomfort, den unsere Gäste erwarten, unter einen Hut bringen können.

Das neue Angebot könnte aber über den Umweltaspekt hinaus auch eine Antwort an Blacklane-Konkurrent Uber sein.

Dieser bietet in München und Berlin nicht nur ebenfalls einen On-Demand-Chauffeurdienst an, sondern hat seit April 2018 mit „Uber Green” auch Elektroautos in seine Flotte. Uber setzt dabei das Modell „Zoe“ des französischen Autobauers Renault ein. Das Angebot wurde so gut angenommen, dass Uber die E-Flotte nun auch in Berlin starten möchte.

Für 100 Euro keine Warteschlangen mehr

Neben den neuen Tesla-Modellen hat Blacklane aber einen weiteren Service gestartet, Blacklane PASS. Die Abkürzung PASS steht für Premium Airport Services & Solutions und soll nach Vorstellung von Blacklane wie ein „Airport Concierge“ funktionieren.

Mit dem Dienst soll die Zeit am Flughafen insgesamt angenehmer und effizienter gestaltet werden. Nutzer können Blacklane Pass entweder separat oder gemeinsam mit einer Limousine buchen,

Beim Abflug hilft Concierge Reisenden zum Beispiel mit der Gepäckaufgabe und hilft ihnen Warteschlangen zu umgehen. Beim Shoppen im Duty-Free-Shop steht der Concierge ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. Gleiches gilt für Zwischenlandungen.

Bei der Ankunft werden Passagiere vom Concierge begrüßt. Er hilft ihnen dann mit dem Gepäck und begleitet sie bis zum Fahrzeug. Auch hier können Reisende mit dem Service Warteschlangen überspringen.

Darüber hinaus erhalten Nutzer, die den „Airport Concierge“ buchen auch drei Stunden Zugang zu den exklusiven Lounges an Flughäfen, inklusive Speisen, Getränke, Duschen und WLAN.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Der Concierge-Service kostet 100 US-Dollar pro Person und ist an über 500 Flughäfen verfügbar.

Auch spannend

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Social Media Manager & Content Creator (m...
The Nutriment Company Germany TNCG GmbH in Düsseldorf
Senior Marketing Manager*in Content (m/w/d)
ARTDECO cosmetic GmbH in Karlsfeld
Pflichtpraktikum Social Media (m/w/x)
Travelcircus GmbH in Berlin
Programmierer und Softwareentwickler für Verk...
SILA Service GmbH in Bad Zwischenahn
Volontär für Social Media (m/w/d)
Uniklinikum Erlangen in Erlangen
KI Manager/ AI Specialist (m/w/d)
LOTTO Hessen GmbH in Wiesbaden
Teamleitung (m/w/d) Social Media
Hama GmbH & Co KG in Monheim (Bayern)
E-Mail-Marketing-Manager / E-Commerce für Kon...
Reservix GmbH in Freiburg im Breisgau
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen:
Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.