Zink-Iod-Batterie Elektrode trocken

Zink-Iod-Batterien: Trocken-Elektroden verdoppeln Leistung

Felix Baumann
Adobe Stock/ Minakryn Ruslan

Ein neu entwickeltes Verfahren mit trockenen Elektroden soll die Energiedichte von Zink‑Iod‑Batterien verdoppeln – und das bei höherer Sicherheit und mehr Ladezyklen. Statt flüssiger Bindemittel kommt eine reine Trockenbeschichtung zum Einsatz.

Eine Batterie, die nicht nur sicher ist, sondern auch günstig, langlebig und mit breit verfügbaren Materialien hergestellt werden kann: Genau das verspricht eine neue Technologie der University of Adelaide. Denn Forscher haben eine Zink-Iod-Batterie entwickelt, die ohne teure oder brennbare Materialien wie Lithium oder Kobalt auskommt und deutlich leistungsfähiger sein soll.

Der Hintergrund: Zink wird aus Gestein gewonnen und Iod steckt in großen Mengen im Meerwasser. Ein weiterer Vorteil: Die neue Batterie nutzt Wasser als Flüssigkeit im Inneren und ist im Gegensatz zu aktuellen Technologien weniger brennbar. Dadurch soll sie sicherer sein und sich einfacher recyceln lassen.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Zink-Iod-Batterien mit höherer Effizienz und längerer Lebensdauer

Bisher scheiterten viele Zink-Iod-Batterien an einem relativ simplen Problem: Forscher konnten nicht genug Iod in die Akkus „packen“, weil es bei der Herstellung leicht verdampfte. Gelang das Hinzufügen dennoch, wanderten die Iodverbindungen unkontrolliert hin und her. Dieses Phänomen ist auch als „Shuttle-Effekt“ bekannt und raubt Leistung.

Die neue Lösung: Statt die Elektrode mit Flüssigkeit herzustellen, gestalteten die Forscher sie in einem trockenen Zustand. Das schützt das Iod, erhöht die Menge im Inneren und macht die Batterie stabiler. Gleichzeitig bildet sich im Betrieb von selbst eine dünne Schutzschicht auf der Zinkseite. Diese verhindert, dass sich gefährliche Metallnadeln (sogenannte Dendriten) bilden, die sonst die Batterie zerstören könnten.

Über 750 Ladezyklen – ohne große Leistungseinbußen

Das Ergebnis: Eine Zink-Iod-Batterie, die sehr viel Energie speichern kann, sich über 750-mal aufladen lässt und dabei kaum Leistung verliert – und das bei geringer Brandgefahr und ohne große Umweltprobleme. Gerade in Verbindung mit Solar- und Windkraftwerken wäre das ein großer Schritt.

Die Zink-Iod-Batterie ist somit eine leistungsstarke, praktische Lösung für unsere Energiezukunft und könnte dabei helfen, umweltfreundlich und sicher Energie zu speichern.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
Global Content Director – Consumer Brands (f/...
Freudenberg Home and Cleaning Solutions ... in Weinheim
Global Content Director – Consumer Bran...
Freudenberg Home and Cleaning Solutions ... in Weinheim
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.