Weltraum Astronaut

Im Weltraum-Fahrstuhl ins All? Das könnte bald möglich sein

Marinela Potor
(Foto: Pixabay / WikiImages)

Der 11. September 2018 könnte ein entscheidender Tag für die Weltraumfahrt sein. In einem Experiment wollen japanische Wissenschaftler einen Weltraum-Fahrstuhl testen und damit ein neues Kapitel der Raumfahrt schreiben.

Das Projekt klingt zunächst wie Science-Fiction. Beim Weltraum-Fahrstuhl handelt es sich um eine Kabine, die an einem (sehr) langen Kabel montiert ist und die Menschen und Ausrüstung von der Erde zu Weltraumstationen in kürzester Zeit transportieren könnte.

Ob dies Fiktion bleibt oder Wirklichkeit werden könnte, wird am 11. September 2018 ein Stück klarer.

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Der nächste Schritt zum Weltraum-Fahrstuhl

Dann möchten Wissenschaftler, angeführt von einem Team der japanischen Shizouka Universität, in einem Experiment zeigen, dass Weltraum-Fahrstühle keine Spinnerei sind, sondern wirklich funktionieren können.

Dazu werden zwei würfelförmige Mini-Satelliten von jeweils zehn Kubikzentimeter Volumen mit einem zehn Meter langen Kabel in der Mitte miteinander verbunden. Darüber hinaus wird ein motorbetriebener Container an das Kabel montiert.

Das Ziel ist es, den Container im All entlang des Kabels von einem Satelliten zum anderen zu schicken. Diese Konstruktion wird von der Internationalen Weltraumstation ISS aus gelauncht.

Die Stabilität des Kabels haben die Forscher bereits in einem vorigen Experiment bestätigt. Der Container wäre – sollte das Experiment erfolgreich sein – der nächste Schritt zum funktionierenden Weltraum-Fahrstuhl.

In acht Tagen ins All

Der echte Weltraum-Fahrstuhl wäre natürlich viel länger. Die Kabine würde sich an einem 96.000 Kilometer langen Kabel mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Kilometern pro Stunde bewegen. Der Weg von der Erde bis zu einer Weltraumstation könnte damit knapp acht Tage dauern.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Die Wissenschaftler müssen noch eine Vielzahl von Herausforderungen meistern, wie etwa ein Kabelmaterial finden, das widerstandsfähig genug ist und Weltraumstrahlung aushalten kann.

Darüber hinaus ist das Projekt auch nicht ganz günstig. Nach Informationen von Mainichi liegen die Kosten des Weltraum-Fahrstuhls bei umgerechnet mehr als 77 Milliarden Euro.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.