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10 Influencer-Fails auf Instagram, für die wir uns fremdschämen

Sie posten täglich eine Flut von Bildern und Videos. Beiträge, die Erfahrungen, Emotionen und vor allem eins mit der Welt teilen: Produkte. Marketing mit Influencern ist aus der Welt der Online-Werbung nicht mehr wegzudenken. Aber nicht jeder Post gelingt. Wir zeigen dir zehn Influencer-Fails.

2017 betrug die Höhe des Kapitals, das in Influencer Marketing investiert wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) 560 Millionen Euro. Bis 2020 liegt die Prognose des Marktvolumens in der DACH-Region bei knapp einer Milliarde Euro.

Ebenso spannend sind die Ergebnisse der Wavemaker Studie des Marktforschungsinstituts M-Sciene. Demnach gab jeder zweite der über 1.400 Befragten an, Influencer als unglaubwürdig einzustufen.

Influencer-Fails: Die Tragikomödie der Social-Media-Welt

„Plumpe Markenbotschaften bleiben auch beim reichweitenstärksten Influencer plump und werden von den Verbrauchern als nicht glaubwürdig entlarvt“, so Karin Immenroth, Chief Analytics Officer bei M-Science.

Aber wie sehen plumpe, unglaubwürdige Beiträge von Influencern auf Instagram aus? Wie realitätsfern die Produkt-Placements ausfallen können, möchten wir euch nicht vorenthalten. In unserem wöchentlichen Ranking präsentieren wir euch zehn Influencer-Fails.

Platz 10: Janinauhse

Aufstehen, der Gang ins Bad, Frühstück. Ganz schön viele Vorhaben, die wir oftmals in Eile jeden Morgen zu erledigen haben. Schauspielerin Janina Uhse vereint ungeschickt Croissant essen, Zähne putzen und Duschen.

Achja, Kaffee trinkt Frau Uhse übrigens auch zeitgleich und lockt sich praktisch in einem, mit der Zahnpasta die Haare. Als Influencer scheint die Zeit am Morgen noch begrenzter als bei anderen Menschen zu sein.

Janina Uhse

Platz 10: Janinauhse auf Instagram. (Foto: Screenshot / Instagram)

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Über den Autor

Andrea Keller

Andrea arbeitet neben ihrem Studium in einer Kölner Marketingagentur und als freie Journalistin für Tageszeitungen sowie Blogs. Ihre Themenschwerpunkte sind neben Social-Media vor allem Politik, Gesellschaft und Sport.

1 Kommentar

  • Ja, ich bin ein Dinosaurier. Mit linearem Fernsehen und Zdf Mainzelmänchen aufgewachsen. Ich habe weder einen Twitter- noch Instagram-Account und bin (daher) immer wieder erstaunt, womit die Leute heute ihr Geld verdienen.
    Ganz früher hieß die Werbung noch Reklame und es wurde ziemlich platt für ein Produkt geworben. In den 1970ern und 1980ern hat man das ganze dann etwas geschickter verpackt; die Leute wussten genau: ‚das ist Werbung – da muss man nicht alles glauben, was man uns da verkauft; die Werbe-Botschaft war daher eher unterschwellig.

    Jetzt wird das Ganze wieder umgedreht? Also dumpf geworben mit ‚ich tue so, als würde ich dieses Produkt benutzen – also solltet ihr das auch tun‘ !?!
    Ist die Zielgruppe so abgestumpft, dass man tatsächlich glaubt, das Testimonial würde hinter seiner Werbeaussage stehen?

    In den 1980er haben mich die Werbeblocks der privaten Sender genervt. In den 1990ern waren es aufdringliche Werbebanner, die in den grellsten Farben ungefragt aufpoppten. In den 2000ern konnte dies mit guten Werbeblockern einigermaßen eingedämmt werden und die privaten Sender sind aus meinen TV-Listen verschwunden.
    Seit ca. einem Jahr nervt die aufdringliche Werbung auf YouTube so sehr, dass ich überlege, YouTube ebenfalls komplett zu ignorieren (was ziemlich schwer fällt).
    Facebook ist für mich ebenfalls seit ca. drei Jahren nur noch eine Ruine, seitdem Herr Zuckerberg den Newsfeed kaputt optimiert hat.

    Ja, als Dinosaurier werde ich irgendwann aussterben aber aktuell nerven mich die wirklich jämmerlichen Versuche der Werbe-Industrie extrem. Und wenn ich dann mitbekomme, wie viel Geld mit diesen Werbemaßnahmen verschwendet wird…
    Und das i-Tüpfelchen: da ich (mittels Pi-Hole) auch Tracker etc. blockiere, ist das, was trotzdem durchkommt, nicht mal Zielgruppenorientiert.

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