Neue Trackingtechnologie kann in der EU ab 2020 viele Leben retten

Felix Baumann
Bild: TNW/Google

Jeden von uns kann es zu jeder Zeit passieren. Nur ein Schritt in die falsche Richtung oder eine kleine Unaufmerksamkeit kann zu einem schlimmen Unfall führen. Damit Rettungskräfte möglichst schnell und effektiv arbeiten können, ist die Bestimmung des Standorts des Verletzten sehr wichtig. Je nach Region, Ortskenntnis und Handyempfang ist dies mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Das soll sich nun ändern. Mit der Einführung von „Advanced Mobile Location“ (AML) erhoffen sich Helfer die Position des Anrufers bis zu 4.000 Mal genauer zu bestimmen. Dazu wird während eines Notrufs die Echtzeitposition des Hilferufenden per SMS an die zuständige Leitstelle gesendet. Aktuell nutzen die Technik bereits 12 EU-Länder, darunter das Vereinigte Königreich, Irland, Island und Estland. Deutschland ist noch nicht dabei.

Geht es nach dem verabschiedeten „European Electronics Communication Code“, dann wird AML ab Dezember 2020 Pflicht für alle (noch) 28 Mitgliedsstaaten. Durch eine bereits existierende native Implementierung in Android und iOS muss sich der Endnutzer hierbei keine Gedanken über zusätzliche Hardware oder Apps machen und kann die Funktionalität direkt nutzen. Im Falle eines Notfalls wird es so ermöglicht die Position auf wenige Kilometer (schlechte Netzabdeckung) beziehungsweise Meter (gute Netzabdeckung) zu ermitteln.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

[mg_blockquote cite=“Benoît Vivier, EENA“]This is an incredibly important development and many countries have been asking for this legislative push to deploy AML.[/mg_blockquote]

Google hat in Android bereits eine weit vorangeschrittene Version von AML implementiert, da man seit einigen Jahren mit dem NGO-Notfalldienst EENA in Brüssel zusammenarbeitet. Aber selbstverständlich funktioniert AML auch mit Geräten aus dem Hause Apple.

[mg_blockquote cite=“Dita Charanzová, Mitglied des EU-Parlaments“]Emergency services know that AML will save lives and want to use it. But there are costs related to any new technology and national bureaucracies, outside the emergency services themselves, will always try to delay implementation or cut funding. By putting it into the law, we make sure that emergency services will for sure get AML funding and much quicker. We also make it a requirement for the telecom network operators to support the service, another blocking point.[/mg_blockquote]

Mit „Advanced Mobile Location“ wird also ein europaweit funktionierender Standard geschaffen, der in Zukunft noch mehr Leben retten wird. Muss nämlich nicht der Standort des Opfers bestimmt werden, dann kann die Leitstelle am Telefon mehr Zeit damit verbringen Instruktionen für Erste Hilfe zu geben und auch die Einsatzkräfte sind schneller am richtigen Ort. Wer also in einigen Jahren mit einem Notfall zu tun hat, der kann sich auf die wichtigen Dinge der Rettung konzentrieren.

Quelle: The Next Web

Mehr Gesundheit:

Zins-Knaller bei der NIBC!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – bei täglicher Verfügbarkeit!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.