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Diese EU-Länder haben den umfangreichsten Landschaftsschutz

Jonathan Harsch
Foto: Pexels/Pixabay

Viele Länder in Europa wollen große Teile ihrer Natur bewahren und stellen sie deshalb unter Landschaftsschutz. Welche Staaten in der EU prozentual die größten Flächen schützen, zeigen wir in unserem Ranking.

Industrie, Landwirtschaft, Tourismus und Infrastruktur bedrohen die Natur – auch in Europa. Deshalb haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein Netzwerk aus Schutzgebieten geschaffen. In diesen Arealen wird besonderen Wert darauf gelegt, die biologische Vielfalt von Flora und Fauna zu erhalten. In unserer Galerie verraten wir, welche Länder den größten Teil ihrer Fläche unter Landschaftsschutz gestellt haben.

So entwickelt sich der Landschaftsschutz in der EU

26,1 Prozent der Landmasse der EU sind momentan als Schutzgebiet ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahr 2011 ist das eine moderate Steigerung von 1,8 Prozent. In der Regel sind diese Zonen relativ klein – deshalb gibt es auch mehr als 100.000 davon. Wie genau die Natur vor Siedlungsbau und wirtschaftlichen Interessenten geschützt wird, obliegt den jeweiligen Ländern.

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Ganz unten in der Liste finden sich neben Irland (13,9 Prozent) und Belgien (14,7 Prozent) auch die skandinavischen Länder. Finnland bildet mit 13,4 Prozent das Schlusslicht, Schweden liegt bei 15 Prozent und Dänemark bei 15,1 Prozent. Allerdings ist es nicht so, dass diesen Staaten ihre Natur nicht wichtig ist. Stattdessen wird hier bei der Forstwirtschaft auf Nachhaltigkeit anstatt auf den reinen Erhalt gesetzt.

Einige der größten Länder der EU finden sich ebenfalls relativ weit unten wieder. Italien liegt mit 21,4 Prozent nur auf Rang 19, Frankreich und Spanien teilen sich mit jeweils 28,1 Prozent den 12. Platz. Wer es hingegen in die Top Ten geschafft hat und wo Deutschland liegt, erfahrt ihr in unserem Ranking, das auf den offiziellen Daten der EU beruht.

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Platz 10: Österreich

Den Auftakt der Liste macht Österreich. Die Alpenrepublik kommt auf 29,3 Prozent geschützter Landfläche – das genügt für Platz zehn. Ein Großteil davon dürfte auf die Alpenregionen entfallen, die Lebensraum für eine einzigartige Flora und Fauna bieten.

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