Kurzmeldungen: Androidsuchmaschine, YouTube Premium in 1080p, Amazon Alexa und TikTok

Felix Baumann
Bild: AbsolutVision

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Google verkauft Suchmaschinenplätze

Es ist gar nicht so lange her, da musste Google eine hohe Geldsumme zahlen, da man angeblich seine Vormachtstellung bei Android ausgenutzt hat. Jetzt plant man, in Zukunft dem Nutzer bereits bei der Einrichtung des Endgeräts die Wahl über Standardbrowser und -suchmaschine zu lassen.

Google zeigt sich nicht immer von seiner Schokoladenseite (Bild: lalo Hernandez)

Dazu berichtet TechCrunch, das Google die Plätze im Auswahlbildschirm an den Meistbietenden verkaufen wird. Das bedeutet, dass nicht zwangsläufig die beste Alternative zu Google bei der Einrichtung weit oben auftauchen wird, sondern eine Suchmaschinenfirma, die gerade etwas mehr Geld locker machen konnte. Google verteidigt die Vorgehensweise. Einen faireren Weg gebe es wohl nicht.

YouTube Premium mit 1080p

Seit dem Release von YouTube Premium auf dem deutschen Markt vor über einem Jahr, ist es auch in Deutschland möglich Videos der Streamingplattform für die Offlinewiedergabe offiziell herunterzuladen (auch, wenn das über Open Source-Apps schon länger auf Android möglich war). Bisher gab es hier aber immer eine Einschränkung. Die Inhalte waren nur in 720p zum Download verfügbar.

YouTube Premium ist seit einiger Zeit in Deutschland verfügbar.

Das soll sich nun ändern. The Next Web berichtet, dass die Limitierung inzwischen nach und nach in verschiedenen Märkten aufgehoben wird. Neben der längeren Zeit für den Download benötigt ihr dafür aber auch natürlich mehr Platz auf eurem Endgerät. Der Schritt war schon länger überfällig, gerade da Smartphones schon seit Jahren eine höhere Auflösung erlauben.

Amazon macht Analyse deaktivierbar

Vor einigen Wochen ging ein etwas hochgeschaukelter Aufschrei durch die IT-Szene. Tech-Firmen lassen ausgewählte Sprachschnipsel ihrer Assistenten von Menschen analysieren und transkribieren. Apple macht es, Google macht es und Amazon macht es ebenfalls. Letztgenanntes Unternehmen ging sogar so weit, dass die Audioschnipsel von polnischen Arbeitern im Home Office (außerhalb einer gesicherten Umgebung) geprüft wurden. Nun gibt man den Nutzern eine zusätzliche Option.

Der Echo gibt nun Nutzern mehr Datenschutzoptionen.

Wie c|net schreibt, können Nutzer eines Echo oder Alexa-fähigen Geräts ab sofort in den Einstellungen des Assistenten die Analyse der eigenen Befehle unterbinden. Wie Amazon mitteilt, sollen dann keinerlei Informationen mehr an menschliches Personal weitergeleitet werden. Google und Apple dagegen prüfen zunächst, inwiefern man die Dienste datenschutzfreundlicher ausrichten kann. Bis dahin wird die menschliche Analyse gestoppt.

Eigenes Smartphone von TikTok?

Ein soziales Netzwerk, welches in den letzten Monaten starken Zuwachs erfahren hat, ist die Plattform TikTok. Angefangen bei Musikclips, die man aus bekannten Songs erstellen konnte, sind heute viele weitere Funktionen hinzugekommen, um mit der eigenen Community zu interagieren. Nun plant der Mutterkonzern Byte Dance wohl die Vermarktung eines eigenen Smartphones.

TikTok ist in den letzten Monaten kontinuierlich gewachsen.

9TO5 Google berichtet hierzu, dass die Firma die Pläne hierfür schon gegenüber Reuters bestätigt hat. Details zur Hardwareausstattung oder der Zielgruppe sind noch nicht wirklich bekannt, man möchte aber die Arbeit des chinesischen Herstellers Smartisan fortsetzen und seinen Einfluss ausweiten. Das zugehörige Projekt läuft bereits seit 7 Monaten.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.