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Warum eingebettete Instagram-Bilder zum SEO-Problem werden

Vivien Stellmach
Seitenbetreiber sollten sich fortan überlegen, ob sie Instagram-Bilder in ihren Beiträgen einbetten wollen. (Foto: Pixabay.com / neo5268)

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Wenn du Instagram-Bilder in Artikel auf deiner Website einbindest, könntest du in der Google-Bildersuche ordentlich an Reichweite einbüßen. Wir erklären dir, was es mit dem SEO-Problem auf sich hat – und wie du es lösen kannst.

Laut Informationen der SEO-Plattform Search Engine Land hat ein Seitenbetreiber festgestellt, dass seine Besucherzahlen deutlich zurückgegangen sind, nachdem er verschiedene Instagram-Bilder in seine Artikel eingefügt hatte.

Daraufhin haben John Mueller, Senior Webmaster Trends Analyst bei Google, und Glenn Gabe, Autor von Search Engine Land, einige Tests durchgeführt.

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Die beiden fanden heraus, dass das zurückgehende Benutzer-Aufkommen tatsächlich eine Folge davon ist, dass man Instagram-Bilder in eigene Artikel einbettet.

Das Einbetten ist oft sinnvoll, wenn sich ein Artikel auf einen Instagram-Post bezieht. Dann muss man seine Leser nicht von der eigenen Plattform schicken, um ihnen die originalen Inhalte zu zeigen.

Google warnt: Wer Instagram-Bilder einbettet, verliert an Benutzer

Offenbar kann das Einbetten jetzt aber zum großen SEO-Problem werden: Mueller und Gabe haben nämlich herausgefunden, dass Instagram nicht will, dass seine Bilder zusammen mit anderen Seiten indexiert – also ausgewertet – werden.

Diese Erkenntnis teilte Barry Schwartz, Experte für Suchmaschinenoptimierung, in einem Blog-Beitrag beim Search Engine Roundtable.

Demnach macht Instagram mit dem Eintrag „noindex“ in den Robots-Meta-Tags der Postings deutlich, dass sie nicht in den Index anderer Seiten aufgenommen werden sollen.

Traffic über Google-Bildersuche geht um 43 Prozent zurück

Die Website, die Mueller überprüfte, verzeichnete nach dem Einbetten von Instagram-Bildern über Nacht einen Besucher-Rückgang um 43 Prozent über die Bildersuche bei Google.

Der Robots-Meta-Tag mit dem Eintrag „noindex“ verhindert nämlich auch, dass man das eingebettete Foto in der Google-Bildersuche findet. Es wird dort nicht angezeigt.

Gabe machte ebenfalls einen Test und legte per Twitter einen beispielhaften Instagram-Code mit „noindex“-Eintrag offen. „Das ist ein großes Problem“, urteilt er selbst.

Wie kann man das Problem lösen?

Seitenbetreiber sollten sich zunächst die Frage stellen, ob eingebettete Instagram-Bilder in ihren Inhalten wirklich notwendig sind oder sie ihre Leser über eine Verlinkung nicht auch zum sozialen Netzwerk schicken wollen. Das ist keine ideale Lösung, aber aktuell immerhin eine Alternative.

Denn ein derart hoher Traffic-Verlust dürfte es kaum Wert sein, dafür Instagram-Bilder einzubetten. Obwohl jeder Seitenbetreiber natürlich selbst entscheiden muss, inwieweit integrierte Postings die eigenen Inhalte aufwerten oder nicht.

Wie Google in einem Hangout-Video mitteilte, kann man Instagram-Bilder aber auch ein zweites Mal integrieren, indem man beispielsweise das Bild selbst in den HTML-Code einschreibt.

Dann soll Google die Elemente besser indexieren können. Die entsprechenden Beiträge sollen dann wohl auch wieder in der Google-Bildersuche erscheinen.

Rechtlich kommt zudem gerade der Fakt hinzu, dass das Einbetten von Social-Media-Inhalten sowieso kritisch ist. Der Grund: Website-Betreiber müssen ihre Nutzer vor der Übermittlung von Daten an Dritte – zum Beispiel an soziale Netzwerke über Social Plugins – informieren.

Im Fall des Like-Buttons oder auch bei bestimmten Embed-Funktionen lässt sich dies jedoch nicht ohne weiteres garantieren. Das Einbetten würde somit einen Verstoß gegen die aktuelle Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs darstellen.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.