Twitter, Edit-Button auf Twitter

Warum die Absage an den Edit-Button bei Twitter richtig ist

Vivien Stellmach
Twitter soll im Kern ein Kurznachrichten-Dienst für Meldungen in Echtzeit bleiben. (Foto: Pixabay.com / ivke32)

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Wenn es nach Twitter-Chef Jack Dorsey geht, wird es wahrscheinlich niemals die Möglichkeit geben, Tweets zu bearbeiten. Einige Nutzer reagieren enttäuscht auf die Absage zum Edit-Button auf Twitter. Aber macht nicht gerade das auch die Plattform aus? Eine Einordnung.

Twitter ist 2006 an den Start gegangen und eigentlich fordern Nutzer auch seitdem einen Edit-Button auf der Plattform.

Denn wer einmal einen Tweet absetzt und einen Rechtschreibfehler übersieht, kann ihn nicht mehr bearbeiten. Das ist natürlich vor allem immer dann ärgerlich, wenn ein Beitrag viral geht.

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Edit-Button auf Twitter: Jack Dorsey erteilt Absage

Nun hat Twitter-Chef Jack Dorsey dem Edit-Button auf Twitter wohl endgültig eine Absage erteilt. In einem Frage-und-Antwort-Video mit dem Magazin Wired erklärte er, dass Twitter-Nutzer in naher Zukunft keine Möglichkeit erhalten sollen, ihre veröffentlichten Beiträge nachträglich zu bearbeiten.

Mit seiner Aussage bekräftigte Dorsey auch ein Statement von Produkt-Chef Kayvon Beykpour gegenüber Techcrunch aus dem vergangenen Sommer. Er sagte damals ebenfalls, dass der Edit-Button ein Feature sei, „das auf unserer Prioritätenliste nicht einmal ansatzweise oben“ stehe.

Twitter ist eine Plattform für Meldungen in Echtzeit

Doch warum sträubt sich das soziale Netzwerk so gegen einen Edit-Button? Die Antwort liegt natürlich in den Anfängen der Plattform. Twitter war 2006 als Kurznachrichtendienst für Meldungen in Echtzeit gestartet. Und solche Nachrichten müssen nun einmal nicht nachträglich bearbeitet werden.

Natürlich ist Twitter mittlerweile weitaus mehr als die Plattform für Kurzmeldungen, als die sie gestartet ist. Viele Nutzer teilen dort zum Beispiel auch humorvolle Momente aus ihrem Alltag und Dialoge mit Kindern, die zum Lachen bringen sollen.

Twitter ist also schon längst zu einer Art Unterhaltungsplattform geworden. Und daneben funktioniert der Kurznachrichten-Dienst auch als berufliches Netzwerk hervorragend.

Unter diesen Aspekten ist es natürlich verständlich, dass Nutzer sich einen Edit-Button auf Twitter wünschen. Aber die Plattform ist in erster Linie eben für Nachrichten in Echtzeit gedacht.

Bei aller Enttäuschung dürfte Nutzern ein kleiner Hoffnungsschimmer aber dennoch aufblitzen. Dorsey spricht nämlich davon, dass es „wahrscheinlich“ nie einen Edit-Button auf Twitter geben wird. Ein wenig Raum für Spekulationen bleibt also doch.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.