Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
Volkswagen Logo, VW
GREEN

Abgasskandal: Das erwartet VW-Fahrer nach dem BGH-Urteil

Marinela Potor
Aktualisiert: 05. Mai 2020
von Marinela Potor
Das BGH-Urteil wird 100.000 weitere Einzelkläger betreffen. (Foto: Pixabay / John R Perry)
Teilen

Heute startete die Verhandlung zum Volkswagen-Abgasskandal vor dem Bundesgerichtshof. Das Urteil wird sich auf über 100.000 Autofahrer auswirken. 

Jetzt wird es spannend im Diesel-Abgasskandal des Volkswagen-Konzerns. Denn heute war der erste Verhandlungstag vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Es geht zwar um einen Einzelfall, aber das Grundsatzurteil wird sich auf viele andere Kläger auswirken.

Im Fokus des Verfahrens ist die Frage nach Entschädigung. Wie viel Geld, wenn überhaupt, soll der VW-Konzern dem Kläger zahlen, der unwissentlich ein manipuliertes Diesel-Fahrzeug gekauft hat?

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

VW-Diesel für Klimaschutz gekauft

Der Fall geht auf das Jahr 2014 zurück. Der Kläger Herbert Gilbert hatte sich bei einem Autohändler einen neuen VW Sharan mit einem Dieselmotor gekauft. Diesen Antrieb habe er sogar ganz bewusst gewählt – der Umwelt zuliebe, sagt er.

Er habe eine US-Autowerbung gesehen, bei dem ein Taschentuch an den Auspuff gehalten wurde und dabei völlig rußfrei blieb. Mit dem Gedanken ein klimafreundliches Auto zu erstehen, kaufte er bei einem Händler den VW Sharan für 31.500 Euro. Nun fühlt Gilbert sich betrogen und fordert den vollen Kaufpreis zurück.


So hat VW die Diesel manipuliert

Beim Abgasskandal geht es um einen spezifischen Dieselmotor des Volkswagen-Konzerns, nämlich dem Typ EA 189, den VW und Tochtermarken wie Audi jahrelang in Autos eingebaut und verkauft hatte. Dieser stieß im Alltagsbetrieb wesentlich mehr Stickoxide aus als offiziell ausgewiesen.

Das konnte der Konzern tun, weil er diese Fahrzeuge mit einer Software ausgestattet hatte, die erkennen konnte, wann sich das Auto in einem Prüfzustand befand.

Jedes Mal, wenn das Auto im Prüfstand fuhr, senkte die Software entsprechend die Abgaswerte. Beim Alltagsbetrieb schaltete sich das Ganze wieder aus und blies entsprechend mehr schädliche Abgase in die  Luft.

Die Diesel-Manipulation war 2015 bekannt geworden.


Das sieht der Volkswagen-Konzern naturgemäß anders. Schließlich habe der Besitzer sein Auto stets nutzen können, ohne die Gefahr, dass es nicht mehr fahren könne. Der Kauf allein sei keine Schädigung für den Kläger und so fordert VW, dass Gilbert zumindest einen Teil für die bereits gefahrenen Kilometer zahlen soll.

Darüber hinaus habe das Software-Update das ursprüngliche Abgas-Problem beseitigt.

Das könnte VW-Fahrer nach Abgasskandal-Urteil erwarten

Der Fall ist bereits durch mehrere Gerichte gegangen. Er wurde zunächst im Landgericht Bad Kreuznach verhandelt, das den Fall abgewiesen hatte. In der nächsten Instanz beim Oberlandgericht Koblenz sprachen die Richter dem Kläger einen Teil des Geldes zu. Dagegen legten beide Seiten Revision ein.

Nun soll der BGH also eine Grundsatzentscheidung treffen. Diese würde aber nicht nur den Kläger Herbert Gilbert betreffen, sondern auch noch mehr als 100.000 weitere individuelle Fälle, die noch bei Gerichten anhängig sind.


KFZ-Versicherung: Die besten Tarife für dein Auto 🚗


Das betrifft entsprechend nicht mehr die Musterfeststellungsklage, bei der betroffene Autofahrer bereits im April 2020 eine Entschädigung von Volkswagen akzeptiert haben.

Dabei zahlte Volkswagen den Betroffenen einmalig einen Geldwert zwischen 1.350 und 6.257 Euro als Entschädigung. Die Kläger gaben im Gegenzug ihre Ansprüche gegenüber VW ab und behielten ihre Autos.

Für die restlichen Kläger ergeben sich drei mögliche Szenarien.

1. VW-Fahrer bekommen vollen Kaufpreis zurück.

  • Die betroffenen VW-Fahrer würden damit den Kaufpreis inklusive Zinsen erhalten. Ihre Fahrzeuge würden zurück an die Hersteller gehen.

2. Es gibt einen Nutzungsersatz.

Hierbei geht man von einer Gesamtleistung des Fahrzeugs als Basis aus. Davon werden dann die gefahrenen Kilometer abgezogen. Der Kläger bekommt am Ende also die Differenz zwischen Neupreis und genutzter Leistung. Das Auto geht zurück an den Hersteller.

3. Die Kläger gehen leer aus. 

Einige vorige Instanzen sahen das durchaus so, beim BGH-Verfahren scheinen die Karlsruher Richter das aber anders zu sehen. Der vorsitzende Richter Stephan Seiters sagte gleich am Anfang, dass dem Kläger durch seinen Autokauf ein Schaden entstanden sei.

Es sieht also nach einem verbraucherfreundlichen Urteil aus. Das Urteil wird zum 25. Mai erwartet.

Zum Weiterlesen

  • VW-Dieselskandal: Das bedeutet das Urteil des OLG Koblenz
  • Trotz Abgasskandal und Klimakrise: Das sind die größten Autohersteller der Welt
  • So wird aus altem Pommes-Fett nachhaltiger Bio-Diesel
  • Sind Dieselmotoren wirklich schädlicher als Benziner?

🤝 Pünktlich zum Start in 2026!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Flexgeld-Konto und erhalte bis zu 2,20 Prozent Zinsen auf dein Geld! So startest du in 2026 auch finanziell richtig durch!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Social Media Manager – Instagram / TikT...
Amigos de la Cultura e.V. in Dresden
Online Marketing Manager (m/w/d)
Asset7 Investment Inh. Sascha Christian Barrabas in
Online Advertising Manager (m/w/d)
Asset7 Investment Inh. Sascha Christian Barrabas in
Werkstudent:in Social Media Content Creator (...
BZKI Bildungszentrum für künstliche Intell... in Kempen
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Junior Communication Manager mit Schwerpunkt ...
REWE in Henstedt-Ulzburg
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
THEMEN:mobilitymag
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonMarinela Potor
Folgen:
Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.
WhatsApp Kanal BASIC thinking Tech-Deals Sidebar
EMPFEHLUNG
Samsung Galaxy S25 Ultra
Android-Special bei o2: Samsung Galaxy S25 Ultra & Tab S10 für nur 7 Euro Anzahlung
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Schild Verkehr Ampel Meer Wasser Klimawandel Überschwemmung
GREENMONEY

Klimawandel: Diese deutschen Regionen sind besonders bedroht

E-STATCOM Superkondensator
GREENTECH

Weltweit erste E-STATCOM: Künstliche Trägheit soll Stromnetz stabilisieren

Beton als Stromspeicher Batterie Akku
GREEN

Neuartiger Beton soll Gebäude und Brücken in Batterien verwandeln

Natrium-Ionen-Batterien
GREENTECH

Natrium-Ionen-Batterie: Wasser-Trick verdoppelt Leistung

Schwefel Batterie
GREENTECH

Ungewöhnliche Batterie nutzt Schwefel als Speicher und Elektrodenspender

Wärmepumpe Propan
GREENTECH

Wärmepumpen: Deutsche Firma will Propan-Problem gelöst haben

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

NIBC Flexkonto eröffnen &
2,20 Prozent Zinsen sichern

50 Euro

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?