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Passwort-Schutz: So verschlüsselst du deine Apps auf iOS und Android

Vivien Stellmach
Einige Apps tragen einen Passwort-Schutz schon in sich. (Foto: Pexels.com / Pixabay.)

Wenn du dein Smartphone ab und zu in fremde Hände gibst, ist ein vernünftiger Passwort-Schutz Pflicht. Wir erklären dir deshalb in einer kleinen How-to-Anleitung , wie du deine Apps auf iOS und Android verschlüsselst.

Mit Sicherheit ist dein Smartphone schon durch einen PIN, Touch- und Face-ID grundsätzlich vor fremden Blicken geschützt. Ein zusätzlicher Schutz für bestimmte Apps schadet aber nicht, wenn du dein Gerät kurz in andere Hände legst, um einem Freund beispielsweise Fotos zu zeigen oder es aus anderen Gründen verleihst.

Einige Apps wie Telegram bringen eine zusätzliche Verschlüsselung schon mit. Für andere Anwendungen benötigst du allerdings die Unterstützung von Drittanbietern.

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Passwort-Schutz: So verschlüsselst du deine Apps auf iOS

Apple gibt Drittanbietern leider kaum Spielraum, Apps zum Passwort-Schutz zur Verfügung zu stellen. Du wirst im Apple App Store deshalb kaum oder keine entsprechenden Anwendungen finden, die sich darauf spezialisieren.

Stattdessen solltest du dich mit den Apps, die du verschlüsseln möchtest, selbst beschäftigen. Bei vielen findest du Einstellungen zur Sicherheit. Ein Beispiel ist Apples Notizen-App. Du kannst individuelle Notizen mit einem Passwort, Touch ID und Face ID sperren.

Dafür hältst du in deiner Liste deinen Finger etwas länger auf die ausgewählte Notiz gedrückt. Es erscheint ein Menü, in dem du nun die Funktion „Notiz sperren“ auswählst. Jetzt wählst du nur noch ein Passwort und gegebenenfalls eine Merkhilfe und aktivierst den Regler für Touch- oder Face ID.

Deine Notiz ist jetzt geschützt.

Für WhatsApp kannst du ebenfalls eine Bildschirmsperre einrichten. Klicke dazu auf „Einstellungen“ > „Account“ > „Datenschutz“ > „Bildschirmsperre„. Hier kannst du den Regler für Touch- oder Face-ID aktivieren. Du kannst auch entscheiden, ob die Sperre sofort, nach einer, 15 oder 60 Minuten greifen soll.

Wenn die WhatsApp-Bildschirmsperre aktiviert ist, kann du weiterhin auf Nachrichten antworten und Anrufe annehmen, wenn WhatsApp gesperrt ist.

Banking-Apps sind in der Regel per Default durch Codes, Touch- oder Face-ID individuell geschützt. Auch Paypal kannst du mit einem entsprechenden Passwort-Schutz versehen.

Am besten gehst du deine wichtigsten iOS-Anwendungen einmal durch und prüfst selbst, welche von ihnen sich noch verschlüsseln lassen.

Kinderschutz-Apps für den Passwort-Schutz zweckentfremden

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, eine App wie Kidslox zweckzuentfremden. Ursprünglich ist die Anwendung als Kinderschutz-Software gedacht. Eltern sollen mit ihrer Hilfe kontrollieren, wie viel Zeit ihre Kinder mit dem Smartphone und bestimmten Apps verbringen.

Du kannst Kidslox aber auch nutzen, um deine Anwendungen zu sichern. In den Einstellungen wählst du als App Limit dann einfach null Stunden und null Minuten aus. Dann musst du nämlich immer ein Passwort eingeben, um die ausgesuchte App zu benutzen.

Passwort-Schutz: So verschlüsselst du deine Apps auf Android

Wenn du ein Android-Smartphone benutzt, kannst du Passwort-Schutz-Anwendungen von Drittanbietern aus dem Google Play Store herunterladen. In den meisten Fällen hast du dann auch die Wahl, ein Passwort auszuwählen oder das Entsperren per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung zu aktivieren.

Doch aufgepasst: Welche App du auch zum Passwort-Schutz verwendest: Du solltest dir immer auch bewusst machen, dass diese Anwendungen einen tiefen Zugang zu deinem Smartphone und deinen Apps haben. Installiere und verwende also nur verifizierte und vertrauenswürdige Apps.

Norton App Lock ist beispielsweise eine kostenfreie Anwendung, die als sicher und vertraulich gilt. Sobald du die App einmal installiert hast, wählst du einfach alle Anwendungen aus, die du mit einem Passwort-Schutz versehen möchtest.

Dabei hast du die Wahl, ob du die Apps alle mit dem gleichen vierstelligen Code oder mit einem Bildschirm-Sperrmuster schützen möchtest, das du mit dem Finger selbst ziehst.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.