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Das steckt hinter der Datenschutz-Mail von Google

Vivien Stellmach
Die Datenschutz-Mail von Google klärt Nutzer über Änderungen ihrer Sprach- und Audioeinstellungen auf. (Foto: Pixabay.com / antonbe)

In einer leicht fragwürdigen E-Mail hat Google seine Nutzer über Änderungen zu Sprach- und Audio-Einstellungen informiert. Laut Absender stammt sie nämlich von „Google <no-reply@google.com>“, was auch auf eine Fake-Nachricht hindeuten könnte. Wir sehen uns die Datenschutz-Mail genauer an. 

Hast du in den vergangenen Tagen auch schon eine Datenschutz-Mail von Google bekommen, von der du nicht ganz wusstest, ob sie echt ist oder nicht?

Die Suchmaschine hat nämlich eine E-Mail mit dem Betreff „Wir haben deine Sprach- und Audioeinstellung aktualisiert“ verschickt – und zwar von „Google <no-reply@google.com>“.

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Die Nachricht kann im Spam gelandet sein. Vielleicht hast du aber auch selbstständig gedacht, dass es sich einfach um eine Fake-Nachricht handelt. In diesem Fall ist die Datenschutz-Mail aber echt. Deshalb wollen wir sie uns einmal genauer mit dir ansehen.

Datenschutz-Mail: Google legt neue Sprach- und Audio-Einstellungen fest

Die Nachricht dreht sich um die Datenschutz-Einstellungen für dein Google-Konto. In den Einstellungen kannst du festlegen, ob Sprach- und Audio-Aufnahmen gespeichert werden dürfen.

Wenn du zum Beispiel den Google Sprachassistenten verwendest, können Google-Mitarbeiter deine Aufnahmen anhören, analysieren und auswerten. Dadurch will die Suchmaschine die Sprachsteuerung verbessern.

Du musst allerdings zulassen, dass Google deine Aufnahmen speichern und verwerten darf. Und aus diesem Grund hast du diese Datenschutz-Mail erhalten.

So sieht die Datenschutz-Mail von Google aus

Das US-amerikanische Technik-Portal The Verge hat auf ein englischsprachiges PDF-Dokument verlinkt, falls du die Datenschutz-Mail nicht bekommen hast und neugierig ob deren Inhalt bist.

Google erklärt in der Nachricht genauer, wie die Suchmaschine deine Sprach- und Audio-Aufnahmen verwendet, um die eigenen Produkte und Technologien zu verbessern.

In der Kurzfassung heißt es: „Wenn die Einstellung für Audio-Aufnahmen aktiviert ist, werden Aufnahmen deiner Interaktionen mit Google Assistant, der Google-Suche und Maps gespeichert und möglicherweise verwendet, um die Spracherkennung unserer Produkte zu verbessern.“

Die aktualisierte Einstellung gelte nicht für andere Google-Dienste oder für (bisherige) Audio-Dateien, die auf deinem Google-Gerät gespeichert sind.

Außerdem merkt Google an, gespeicherte Audio-Aufnahmen in regelmäßigen Abständen zu löschen. Offenbar allerdings nur, wenn sie nicht eingesetzt werden, um Produkte und Technologien weiterzuentwickeln.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.