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5 Methoden, mit denen du dein Gedächtnis trainierst

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Es ist überhaupt nicht schwierig, dein Gedächtnis zu trainieren. (Foto: Unsplash.com / Fredy Jacob)
geschrieben von Christian Erxleben

Du hast Probleme damit, dir Passwörter, Telefonnummern und Zahlenkombinationen zu merken? Dann solltest du dich unbedingt einmal mit Gedächtnistraining beschäftigen. Diese fünf Methoden helfen dir dabei, dein Gedächtnis zu trainieren.

Wir alle haben diesen einen Freund oder Arbeitskollegen, der nur eine Sekunde braucht und dir dann fast jede Telefonnummer nennen kann. „Wie erreiche ich nochmal Frau Müller am besten?“ „Sie hat die Durchwahl 3876 und ist heute ab 9 Uhr im Büro.“

Selbstverständlich ist es so, dass es tatsächlich Menschen gibt, die Inselbegabungen in diesem Sektor haben. Sie benötigen kein Gehirntraining, um sich zu merken, in welchen Straßen welche Hausnummern fehlen.


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Gedächtnis-Training im Alltag: Diese 5 Methoden helfen dir

Allerdings kann jeder von uns durch ein paar gezielte Übungen und Techniken sein Gedächtnis trainieren. Dabei wird Gedächtnistraining mancherorts belächelt. Richtig ausgeführt, ist es jedoch sehr effektiv.

Die Methoden zum Gedächtnistraining, die wir dir heute einmal vorstellen wollen, stammen von Nelson Dellis. Er ist mehrfacher Weltmeister und Großmeister im Memory. Ein gutes Gedächtnis zählt für ihn folglich zur Grundlage seines Erfolgs.

1. Erschaffe einfache Bilder in deinem Kopf

Um dein Erinnerungsvermögen zu trainieren, ist es wichtig, dass du Zahlenkombinationen oder Namen mit Bildern in deinem Kopf verbindest. Wir haben Probleme damit, uns unpersönliche Informationen zu merken.

Die Situation sieht jedoch anders aus, wenn wir zu einem Begriff oder einer Erinnerung ein einprägsames Bild – und vielleicht sogar noch Gerüche – dazu im Kopf haben.

Deshalb ist es beim Gedächtnistraining im ersten Schritt wichtig, den Gegenstand, an den du dich erinnern möchtest, mit Emotionen zu verbinden.

2. Verankere diese Bilder an festen Orten

Der nächste Schritt erscheint für manche Leser womöglich überraschend. Denn er lautet: Verankere die Bilder und Emotionen aus dem ersten Schritt mit dir bekannten und vertrauten Orten. Beim sogenannten „Erinnerungspalast“ verbindest du Bilder mit Orten.

Wenn du dich nur an wenige Daten oder Fakten erinnern möchtest, genügt dafür deine Wohnung. Je mehr Zahlen du dir merken willst, desto größer muss der Ort sein, den du mit Erinnerungen verknüpfst.

3. Konzentriere dich

Dabei scheint es sich um eine Selbstverständlichkeit zu handeln. Wenn du jedoch wirklich dein Gedächtnis trainieren und dir beispielsweise die Nachkommastellen der Zahl Pi merken möchtest, musst du ein Mantra verinnerlichen. Du musst den Willen haben, dich daran zu erinnern.

4. Teile große Konstruktionen auf

Je länger und komplizierter die Zahlenkombinationen werden – das beginnt schon bei Handynummern –, desto wichtiger ist es, dass du die Folgen in mehrere Abschnitte unterteilst. Und für jeden dieser Abschnitte schaffst du dann, wie im ersten und zweiten Schritt beschrieben, wieder Bilder und Orte der Erinnerung.

5. Trainiere, trainiere, trainiere

Damit diese Bilder und Gedächtnisstützen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis übergehen, hilft laut Nelson Dellis nur eines: Häufige Wiederholung und fortlaufendes Training. Nur so ist es möglich, Methoden, Zahlen und Erinnerungen auf Dauer zu verankern.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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