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Jetzt kannst du mit Word deine Audios und Videos transkribieren

Christian Erxleben
(Foto: Unsplash.com / Will Francis)

Wer schon einmal ein Interview oder eine Video-Aufzeichnung transkribieren musste, weiß, wie zeitaufwändig das ist. Gute Software ist entweder teuer oder nicht vorhanden. Deshalb ist das neue Transcribe-Feature von Word eine großartige Erweiterung.

Hast du in deinem Leben schon einmal ein Telefonat, eine Gesprächsrunde oder ein Interview verschriftlicht? Dann weißt du, dass dahinter viel Zeit und Mühe stecken. Denn wer nicht gerade wahnsinnig schnell ist oder über eine bestimmte Technik verfügt, verbringt ohne Probleme ein paar Stunden damit.

Und tatsächlich ist es immer noch so, dass es kaum frei verfügbare und funktionierende Software gibt, die dich beim Transkribieren deiner Texte, Audio-Dateien und Videos unterstützt.

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Transkribieren in Word: Microsoft implementiert neues Tool

Deshalb ist es für viele professionelle Nutzer, die häufig mit Audio-Dateien, Videos und Texten arbeiten, großartig, dass Microsoft das Text-Programm Word um eine Funktion zum automatischen Transkribieren von Texten erweitert. Das hat der Software-Konzern in einem Blog-Post mitgeteilt.

Das Feature steht allen Nutzern von Microsoft 365 zu Beginn in der Web-Version von Word sowie in den Edge- und Chrome-Browsern zur Verfügung. Dabei kannst du entweder direkt im Programm ein Audio oder Video aufnehmen oder eine entsprechende Datei von deinem Computer hochladen.

Für den Anfang gibt es eine Beschränkung auf 200 Megabyte bei der Datei-Größe. Die unterstützten Formate sind MP3, Wav, M4a und MP4. Sprachlich arbeitet die Funktion nur mit englischer Sprache. Doch Microsoft verspricht bei allen genannten Punkten baldige Erweiterungen bis zum Ende des Jahres 2020.

Sollte das Microsoft-Tool seine eigenen Ansprüche erfüllen, könnte das US-amerikanische Software-Unternehmen für Microsoft 365 auf einmal viele professionelle Berufe und Selbstständige als Kunden hinzugewinnen.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.