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IT-Trends für Freelancer: 2020 trotz Corona stabil

IT-Trends für Freelancer
Foto: Unsplash.com / manny Patoja

Für viele Freelancer stellt sich im Jahr 2020 die Frage: Bleibt die Auftragslage trotz der Corona-Krise stabil? Wir erklären, welche Auswirkungen Corona auf den Markt hat und was die IT-Trends für Freelancer sind.

Auch in diesem Jahr veröffentlicht das Nürnberger Unternehmen freelancermap den Freelancer-Kompass 2020. In insgesamt 70 Fragen werden die wichtigsten Trends der Freelancer und der Einfluss der Corona-Krise analysiert, sowie ein Ausblick für das kommende Jahr ermittelt.

Insgesamt befragte das Unternehmen in diesem Jahr über 1.856 Teilnehmer – vor und während der Corona-Krise. Dadurch konnten neue Erkenntnisse zur Lage im Freelancer-Geschäft analysiert werden.

Stundensatz auf Vorjahresniveau

Anfang des Jahres 2020 war ein deutlicher Aufwärtstrend des Stundensatzes von 93,89 auf 94,57 Euro zu erkennen. Seit Beginn der Corona-Krise im Monat März, sank der Stundensatz wieder auf 93,82 Euro. Der durchschnittliche Stundensatz liegt laut den Untersuchungen bei 94,28 Euro und somit auf dem Vorjahresniveau.

Nach wie vor verdienen Freelancer im SAP-Bereich mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 111 Euro am meisten. Knapp dahinter liegt das Segment Management und die Beratung. Im Mittelfeld liegen Dienstleistungen im Bereich IT-Infrastruktur mit 94 Euro. Entwickler liegen mit 83 Euro weit dahinter. Grafiker, Content- und Medien-Producer bilden mit 69 Euro das Schlusslicht.

Freelancer-Kompass-2020-Stundensatz

Der Stundensatz liegt trotz der Corona-Krise auf dem Vorjahresniveau. (Foto: freelancermap)

Freelancer: Arbeit von Montag bis Sonntag

Durchschnittlich arbeitet ein Selbstständiger 44 Stunden pro Woche. Interessant ist dabei der Stundensatz: Denn Freelancer, die mehr als 60 Wochenstunden arbeiten, erzielen im Durchschnitt einen Stundensatz von 108 Euro. Neun von zehn Freelancern arbeiten an den „normalen“ Werktagen von Montag bis Freitag. Nur jeder fünfte Selbstständige arbeitet von Montag bis Sonntag.

In der Regel sind Freelancer an Arbeitstagen von 6 bis 18 Uhr erreichbar. Geht es um Urlaub, nimmt sich ein Drittel aller Personen zwischen 20 und 29 Tagen frei, im Durchschnitt haben sie 27 Tage Urlaub. Damit unterscheidet sich die Anzahl der Urlaubstage nicht maßgebend von Angestellten.

Der Zusammenhang zwischen den Urlaubstagen und dem Stundensatz ist dabei besonders interessant: Wenn Freelancer einen hohen Stundensatz von ungefähr 95 Euro ansetzen, nehmen sie sich mehr Urlaubstage als ihre Kollegen, die pro Stunde weniger Geld von ungefähr 90 Euro bekommen.

Das bedeutet, dass die Freelancer mit einem höheren Stundensatz am Ende des Monats weniger Geld auf dem Konto haben als die günstigeren Kollegen. Diese mussten dafür aber einige Tage mehr arbeiten und auf Urlaubstage und damit auch Erholung verzichten, die sich die Freelancer mit höherem Stundensatz gerne gönnen.

Freelancer-Kompass-2020-Stundensatz-Urlaubstage

Der Zusammenhang zwischen dem Stundensatz und dem Urlaub ist erkennbar. (Foto: freelancermap)

IT-Trends für Freelancer: KI, Sicherheit und Cloud-Services

Während im Jahr 2019 Machine Learning ein Trend war, besitzt in diesem Jahr die künstlichen Intelligenz (KI) ein großes Innovationspotenzial. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich die Zahl der Suchanfragen zu KI um 95 Prozent, ebenso wie Cloud-Services, die deutlich stärker nachgefragt wurden.

Hierbei wuchs die Nachfrage gegenüber den Vorjahren um 65 Prozent. Nach dem Blockchain-Thema rückt jetzt die Sicherheit in der IT in den Fokus der Selbständigen und Freelancer.

Freelancer-Kompass-2020-Zukunftsthemen

Das sind die IT-Trends 2020. (Foto: freelancermap)

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