Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
Disney Plus, Disney-Klassiker, Streaming, Rassismus
ENTERTAINMONEY

Warum Disney rassistische Filme nicht löscht, sondern mit einem Hinweis versieht

Vivien Stellmach
Aktualisiert: 19. Oktober 2020
von Vivien Stellmach
Rassistische und sexistische Inhalte in Disney-Klassikern sind keine Seltenheit. (Foto: Unsplash.com / popcornmatch)
Teilen

Einige Disney-Klassiker bei Disney Plus sind ab sofort mit einem ausführlichen, warnenden Hinweis auf rassistische Darstellungen versehen. Aber warum entfernt das Unternehmen sie nicht gleich von der Plattform? Ein Kommentar.

Es ist nicht alles schön, was sich hinter der Marke Disney verbirgt. Der Unterhaltungskonzern bietet auf seiner Streaming-Plattform Disney Plus unter anderem Klassiker an, die „veraltete kulturelle Darstellungen“ enthalten. So bezeichnet Disney selbst rassistische Inhalte aus dem eigenen Programm.

Das Unternehmen habe diese Darstellungen bei einer kritischen Prüfung entdeckt, daraufhin allerdings nicht etwa gelöscht. Disney hat sie stattdessen mit ausführlichen, warnenden Hinweisen versehen – und das bislang auch nur in Nordamerika.

Disney-Klassiker mit rassistischen Inhalten dürfen also ihren Platz auf Disney Plus behalten. Und das ist nicht in Ordnung. Welche Erklärung findet das Unternehmen also für seine Entscheidung?

Disney Plus: Warum haben rassistische Disney-Klassiker noch einen Platz?

Disney hat schon Ende 2019 Filme mit rassistischen Stereotypen gekennzeichnet. „Dieses Programm wird so gezeigt, wie es ursprünglich erstellt wurde. Es kann veraltete kulturelle Darstellungen enthalten“, gab der Konzern bei entsprechenden Inhalten an.

Nun hat Disney diesen Warnhinweis erweitert. Die neue Erklärung lautet: „Dieses Programm beinhaltet negative Darstellungen und beziehungsweise oder Misshandlung von Menschen oder Kulturen. Diese Stereotype waren damals falsch und sind heute falsch.“

Und weiter: „Anstatt diese Inhalte zu entfernen, wollen wir ihre schädliche Wirkung anerkennen, aus ihnen lernen und Gespräche anregen, um eine stärker integrative, gemeinsame Zukunft zu schaffen.“

Disney lenkt unsere Aufmerksamkeit also auf rassistische Inhalte, damit wir erst Diskussionen führen und uns dann selbstverantwortlich für Toleranz und Gleichberechtigung entscheiden.

Disney konfrontiert Kinder mit Rassismus

Problematisch ist diese Entscheidung, weil Disney mit seinen Inhalten vor allem Familien mit Kindern anspricht. Kinder sind von Natur aus tolerant und voller Liebe füreinander. Sie lernen Rassismus erst kennen, wenn sie damit konfrontiert werden. Vorher verhalten sie sich ganz natürlich, friedlich und vorurteilsfrei.

Es ist kaum vorstellbar, dass Disney nicht über dieses Wissen verfügt. Warum lässt der Konzern alte Disney-Klassiker mit rassistischen Darstellungen also dennoch auf der Plattform? Darüber lässt sich natürlich nur spekulieren. In jedem Fall hat die Entscheidung aber einen Beigeschmack.

Disney-Klassiker „Aristocats“ spottet über chinesische Sprache und Kultur

Ein Beispiel ist der Disney-Klassiker „Aristrocats“ aus dem Jahr 1970. In dem Film spielt eine „chinesische“ Katze mit schmalen Augen und Hasenzähnen Klavier. Ihre Singstimme stammt von einem weißen Schauspieler, der einen asiatischen Akzent nachahmt.

Der Film charakterisiert ostasiatische Menschen laut Disney selbst als „immerwährende Ausländer“ und verspottet die chinesische Sprache und Kultur.

Auch „Peter Pan“ aus dem Jahr 1953 bezeichnet amerikanische Ureinwohner beispielsweise als „Rothäute“, und in „Dumbo“ aus dem Jahr 1941 spielt eine Gruppe von Krähen auf musikalische Show-Einlagen an, bei denen weiße Sänger mit schwarz geschminkten Gesichtern in lumpiger Kleidung sich über afroamerikanische Sklaven auf US-amerikanischen Plantagen lustig machen.

Bei solchen Disney-Klassikern handelt es sich also um Inhalte, die nicht im Geringsten für Kinder geeignet sind – und im Wesentlichen auch nicht für Erwachsene. Denn warum sollten wir uns von Filmen zum Thema Rassismus triggern lassen?

Rassismus hat keine Diskussion verdient

Rassismus hat weder Diskussion noch mehr Aufmerksamkeit als notwendig verdient – und schon gar keine triggernden Inhalte in einer Unterhaltungsbranche, die sich hauptsächlich an Kinder richtet.

Was Rassismus verdient hat, ist bewusste Aufklärung – und zwar dann, wenn Kinder und Erwachsene im echten Leben damit konfrontiert werden.

Uns künstlich an das Thema heranzuführen, hat nichts damit zu tun – schon gar nicht bei Kindern, die in jungen Jahren noch kein entsprechendes Bewusstsein dafür entwickelt haben.

Auch interessant:

  • Home of Marvel: Diese Filme und Serien findest du bei Disney Plus
  • „Der geheime Club der zweitgeborenen Royals“: So streamst du das neue Disney-Original
  • Warum der Spätherbst für Disney Plus zur Belastungsprobe wird
  • Warum zur Hölle zeigt uns Disney Plus alte Werbefilme von 1977?

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Social Media Manager (m/w/d)
DIAL GmbH in Lüdenscheid
Content Producer (m/w/d)
BAUHAUS in Mannheim
Social Media Manager (m/w/d) Presse & Öff...
HPM Service und Verwaltung GmbH in Hamburg
Sachbearbeiter:in (w/m/d) Öffentlichkeitsarbe...
Stadt Frankfurt am Main - DER MAG... in Frankfurt am...
Praktikum Employer Branding – Social Me...
DOUGLAS Group in Düsseldorf
HR Manager (m/w/d) Recruiting & Social Me...
Dierkes Gruppe GmbH in Dortmund
Senior Manager E-Commerce (m/w/d)
Fliegl Agro-Center GmbH in Kastl
Marketing Manager (m/w/d) Communications &amp...
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG in Braunschweig
THEMEN:Disney PlusStreamingVideo & Filme
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonVivien Stellmach
Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.
EMPFEHLUNG
goneo eigener Chatserver-2
goneo: Dein eigener Chatserver für Teams, Familie & Freunde
Anzeige TECH
naturstrom smartapp
Smart Charging: Schnell und einfach E-Auto laden mit der naturstrom smartapp
Anzeige GREEN
eSchwalbe
E-Roller-Deal: Jetzt eSchwalbe für nur 29 Euro im Monat sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

teuersten Wohnungen Deutschland
MONEY

Die teuersten Wohnungen in Deutschland – laut Immowelt

größten Städte der Welt
MONEY

Das sind die größten Städte der Welt

Apple KI Mistral Perplexity Künstliche Intelligenz
BREAK/THE NEWSMONEY

Im Krisenmodus: Schafft Apple KI oder schafft KI Apple?

KI Unternehmen scheitern ineffizient Künstliche Intelligenz Millionengrab
MONEYTECH

Millionengrab: Warum viele Unternehmen an KI scheitern

Smart Contracts Deutschland
MONEYTECH

Smart-Contracts: Verpennt Deutschland die nächste Innovation?

Elon Musk Klage Apple OpenAI Grok X App Store
BREAK/THE NEWSMONEY

Wittert Verschwörung: Peinlich-Klage von Elon Musk gegen Apple und OpenAI

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HAMMER-DEAL mit 45 km/h:
eSchwalbe für 29€ pro Monat

eschwalbe

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?