Social Media Technologie

Machen Team-Apps wie Slack oder Facebook Workplace die Mitarbeiter wirklich effizienter?

Team-Apps, Kommunikation, Slack
Wenn nicht alle Mitarbeiter am selben Standort sitzen, können Team-Apps wie Slack Abhilfe in der Kommunikation schaffen. (Foto: Pixabay.com / Free-Photos)
geschrieben von Vivien Stellmach

Team-Apps wie Slack und Facebook Workplace sollen Mitarbeiter leicht miteinander kommunizieren lassen. Dahinter steht das Ziel, die Effizienz bei der Arbeit zu steigern. Aber funktioniert das wirklich – und: worauf kommt es für eine erfolgreiche Kommunikation an?

Slack und Facebook Workplace sind nur Tools, die uns zur Verfügung stehen. Wie wir sie selbst effizient nutzen, darauf kommt es an.

Grundsätzlich ist die Möglichkeit, sich mit Kollegen per Chat austauschen zu können, natürlich Gold wert. Ansonsten würde es entweder sehr schwer oder gar nicht funktionieren, dass mehrere Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten zusammenarbeiten.


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Kommunikation ist schließlich auch im Berufsleben das A und O. Wenn wir uns nicht miteinander verständigen können, helfen uns auch die besten Ideen, Konzepte und Mitarbeiter nicht weiter.

Team-Apps verbinden uns miteinander – auf der ganzen Welt

Wir bei BASIC thinking nutzen Slack schon seit Jahren. Da wir alle an unterschiedlichen Orten – in Deutschland und in den USA – sitzen und aus dem Home Office arbeiten, sind wir auf eine schnelle Kommunikationsplattform angewiesen.

Natürlich könnten wir auch alle miteinander telefonieren. Aber du weißt wahrscheinlich auch, wie belastend synchrone Kommunikation während der Arbeit sein kann. Ein Anruf kann dich gleich aus deinem konzentrierten Zustand bringen und allen Workflow zunichte machen.

Wir setzen deshalb in vielen Fällen auf asynchrone Kommunikation per Slack. Natürlich triggert der Instant-Messenger manchmal dazu, auch sofort zu antworten. Der Punkt ist, dass wir es in der Regel nicht von unseren Kollegen erwarten und deshalb kein Druck herrscht. Natürlich gibt es dabei Ausnahmen.

Effizienz im kleinen Team

Zudem genießen wir den Vorteil, in einem kleinen Team zu arbeiten. Das heißt: Wir führen nicht fünf Meetings mit 15 verschiedenen Kollegen am Tag, mit denen wir ständig im Austausch sein müssen.

Für große Gruppen können Team-Apps zum Nachteil werden, wenn sie keine klaren Regeln und Strukturen zur Kommunikation schaffen. Wenn ständig Nachrichten eintrudeln, entsteht schließlich Stress. Und den wollen wir so gut es geht vermeiden.

Entscheidend für Effizienz und Produktivität ist demnach, wie groß das Team ist, mit dem du per Slack oder Facebook Workplace kommunizierst. Je kleiner deine Mannschaft ist, desto leichter lässt es sich in Team-Apps kommunizieren.

Nicht von Team-Apps ablenken lassen

Aber das ist noch nicht alles, worauf du unbedingt achten solltest. Eine Studie im Journal of the Association for Consumer Research hat nämlich schon im Jahr 2018 gezeigt, dass deine kognitiven Fähigkeiten sich reduzieren, wenn nur ein Smartphone neben dir liegt.

Die reine Anwesenheit deines Gerätes kann dich also schon um dein bestmögliches Arbeitserlebnis bringen. Und nun stell dir einmal vor, wie du dich wohl verhältst, wenn alle paar Minuten auf deinem Smartphone oder deinem Computer eine Textnachricht eingeht.

In beiden Fällen ist unsere Neugierde geweckt. Wenn das Smartphone bei uns liegt, tendieren wir dazu, einmal schnell die sozialen Netzwerke abzuchecken – nur um zu sehen, was sich in den vergangenen zehn Minuten getan hat.

Team-Apps haben einen ähnlichen Effekt. Natürlich wollen wir gleich wissen, was unsere Kollegen geschrieben haben oder speziell von uns wollen. Dadurch bringen wir uns aber nur selbst aus dem Workflow.

Es gilt also, diszipliniert zu sein und herauszufinden, wie du persönlichen am besten mit Slack und Co. umgehen kannst.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.

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