Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
Amazon, Smartphone, Datenschutz, Datenschutz bei Amazon
MONEYTECH

Insider behaupten: Amazon weiß selbst nicht mehr, welche Daten es besitzt

Maria Gramsch
Aktualisiert: 17. Februar 2025
von Maria Gramsch
Amazon hat große Sicherheitslücken im Datenschutz. (Foto: Unsplash.com / Christian Wiediger)
Teilen

Amazon verfügt über viele Daten seiner Kundinnen und Kunden. Welche und wie viele das genau sind, weiß der Versandriese offenbar selbst nicht (mehr). Drei ehemalige Mitarbeiter werfen dem Konzern massive Sicherheitslücken in Sachen Datenschutz vor.

Fast alle sensiblen Daten von Amazon-Nutzerinnen und Nutzern sind nicht ausreichend geschützt. Das berichtet Politico. Die Vorwürfe stammen von drei ehemaligen Amazon-Mitarbeitern. Sie waren in „hochrangigen“ Positionen in der Informationssicherheit tätig.

Die drei Mitarbeiter – einer davon aus der EU, zwei aus den USA – hätten wiederholt versucht, die oberste Führungsriege von Amazon auf die Sicherheitslücken hinzuweisen. Danach seien sie „aus beruflichen Gründen aus dem Unternehmen ausgeschlossen, entlassen oder aus dem Unternehmen gedrängt worden.“

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück AirPods 4 gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

„Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen von der Größe Amazons hätte ein Datenleck. Die personenbezogenen Daten von Millionen von Menschen wären gefährdet“, warnt einer der ehemaligen US-Mitarbeiter gegenüber Politico.

Amazon weiß nichts von Datenlecks

Amazon hingegen wäscht seine Hände offiziell in Unschuld. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, der Schutz der Privatsphäre und die Gewährleistung von Datensicherheit habe seit Jahren „oberste Priorität“ für den Konzern.

Die „ungenauen und unbegründeten“ Beschuldigungen der ehemaligen Beschäftigten würden sich nicht in Amazons „Engagement für die Sicherheit personenbezogener Daten“ widerspiegeln.

„Wir prüfen unsere Services regelmäßig, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen und dulden keine Mitarbeiter auf allen Ebenen, die unsere Richtlinien nicht befolgen“, so der Sprecher weiter. Doch ob das auch für die oberste Etage der Führung gilt, ist laut den Politico-Insidern in der Tat fraglich.

Der unzureichende Datenschutz bei Amazon

Die Probleme rund um das Thema Datenschutz seien vor allem entstanden, weil das Unternehmen zu schnell gewachsen ist, kritisieren die Insider. Denn dadurch wisse Amazon nicht, welche Daten es überhaupt alles gespeichert habe und wer in der Belegschaft darauf zugreifen kann.

Amazon ist so schnell gewachsen, dass es nicht weiß, was es alles besitzt. Es weiß nicht, wo sich die Daten [der Nutzerinnen und Nutzer] befinden, also weiß es auch nicht, ob sie richtig geschützt sind.

„Die Qualität der Kontrollen, die Amazon eingerichtet hat, ist entsetzlich.“ Die Ex-Mitarbeiter hätten „Hunderttausende Konten“ gefunden, bei denen ehemalige Mitarbeiter noch über Systemzugriff verfügen.

Amazon dementiert das: Das Unternehmen habe „strenge Verfahren“, um die Zugänge eines Mitarbeiters nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen zu entfernen.

Einer der Ex-Angestellten aus den USA hingegen erklärt, dass Amazon zum Beispiel nie einen Anspruch auf Vergessenwerden im Netz nachkommen könnte. „Es ist für Amazon nahezu unmöglich, alle Orte zu identifizieren, an denen sich Ihre Daten [die Daten der Nutzer, Anm. d. Red] in Ihrem System befinden.“

Die drei Ex-Mitarbeiter gehen sogar soweit, dass Amazon einen Hack nicht erkennen würde, weil die Kontrollen viel zu schwach seien.

Im Juni 2018 habe es dazu ein internes Memo gegeben. Darin wurde die Wahrscheinlichkeit eines kritischen finanziellen Verlusts oder eines Reputationsschadens als „sehr hoch“ eingestuft. Der Grund: Amazon erkennt etwaige Hacks nicht einmal.

Der britische Wissenschaftler Garfield Benjamin bezeichnet die Datenlücken bei Amazon gegenüber Politico als „großes Problem.“ Seiner Ansicht nach passiert es „leider allzu häufig“, dass ein Unternehmen, dessen Hauptgeschäft aus Daten besteht, „so schlechte Praktiken hat.“

Er wirft die Frage auf: „Ist ihre Hybris so groß, ihre angenommene Macht so unangreifbar, dass sie sich als völlig unantastbar sehen?“

Warum greift Amazon nicht ein?

Bei einem so großen Unternehmen wie Amazon stellt man sich hier natürlich auch die Frage, warum das Problem mit dem Datenschutz nicht einfach behoben wird.

Die drei Insider berichten von diversen Projekten, die einfach nicht zu Ende geführt werden. Oft passiert das, weil „das Problem als zu groß angesehen wurde.“ Auch seien viele dieser Vorgänge „stark unterfinanziert.“

Amazon setzt als Reaktion lieber bei den Kritikern statt beim Datenschutz an. Die entsprechenden Mitarbeiter seien aus dem Unternehmen gedrängt worden. Und das, obwohl sie eigentlich nur die Vorschriften einhalten wollten.

Auch interessant:

  • Der nächste Datenschutz-Tiefpunkt: Amazon-Mitarbeiter werten Videoaufnahmen aus
  • Jeff Bezos tritt zurück: Wird Amazon jetzt ein besserer Arbeitgeber?
  • Ist der Gesundheitssektor das nächste Opfer von Amazons Strategie?
  • Flightright für Datenschutz: Die Europäische Gesellschaft für Datenschutz startet jetzt

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

BASIC thinking WhatsApp Kanal
STELLENANZEIGEN
DLP-Security Specialist (m/w/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
IT-System Engineer – Endpoint and Privi...
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Cloud Database Engineer (m/w/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Performance Marketing & Social Media Mana...
milon industries GmbH in Emersacker
Referent Social Media (m/w/d)
Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg in Gifhorn
Social Media Manager (w/m/d)
Breakthrough-Consulting GmbH Michae... in Aschaffenburg
IT-Systemingenieur/in (m/w/d)
DeutschlandRadio KdÖR in Köln oder Berlin
Praktikant*in externe IT-Kommunikation (Pflic...
Mercedes-Benz AG in Stuttgart
THEMEN:AmazonDatenschutz
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonMaria Gramsch
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.
WhatsApp Kanal BASIC thinking Tech-Deals Sidebar
EMPFEHLUNG
PITAKA Black Friday
Black Friday Deals 2025: Premium Cases für Top-Smartphones jetzt zu Bestpreisen sichern
Anzeige TECH
Wechselpilot
Wie Wechselpilot dafür sorgt, dass du jährlich mehrere hundert Euro bei deinem Energietarif sparst
Anzeige MONEY
PŸUR Black Friday
Black Friday bei PŸUR: Highspeed-Internet zu echten Dauertiefpreisen sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

KI Nazi Holocaust Foto Täter Künstliche Intelligenz
TECH

KI identifiziert Nazi-Täter auf Holocaust-Foto

neue Gaskraftwerke Deutschland Reiche
MONEY

Die besten Gasanbieter in Deutschland

RingConn v3.12
AnzeigeTECH

RingConn Translation Software Upgrade v3.12 – Mehr Gesundheit, Bewegung und smarte Insights

Niedertemperatur-Brennstoffzelle Wasserstoff
GREENTECH

Niedertemperatur-Brennstoffzelle kurbelt Wasserstoffproduktion an

Reifenabrieb E-Auto Elektroauto
BREAK/THE NEWSTECH

Warum E-Autos nicht mehr Reifenabrieb verursachen als Verbrenner

Vernal Black Friday
AnzeigeTECH

Vernal Black Friday: Bis zu 38 Prozent sparen auf Home-Office Sets und Höhenverstellbare Schreibtische

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HomePower 2000 Ultra
+ 2 Solarmodule für 1€ dazu

HomePower_2000_Ultra_500_2_650x

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?