Smartphone, Kabel, Kopfhörer, laden

Dieser radioaktive Handy-Akku hält 9 Jahre ohne Laden

Marinela Potor
Ein US-Start-up hat einen Handy-Akku entwickelt, der 9 Jahre ohne Aufladen hält. (Foto: Pixabay.com / David Schwarzenberg)

Von wegen jeden Tag aufladen! Ein US-Start-up hat einen Handy-Akku entwickelt, der nur alle neun Jahre aufgeladen werden muss. Der Nachteil: Der Akku ist radioaktiv. 

Wir alle lieben unsere Smartphones. Doch es gibt eine Sache an unseren schlauen Handys, die uns wahrscheinlich alle nervt: das ständige Aufladen.

Weil die Ladekapazität des Akkus außerdem stets nachlässt, müssen wir mit der Zeit auch immer öfter laden. Stell dir nun stattdessen vor, dass du deinen Handy-Akku nur noch alle neun Jahre aufladen müsstest. Du hast richtig gelesen. Alle. Neun. Jahre.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Genau das will das Start-up Nano Diamond Battery (NDB) aus den USA jetzt ermöglichen – mit radioaktiven Akkus.

Der Handy-Akku, der hält und hält und hält

Nano Diamond Battery ist dabei sowohl der Name des Start-ups als auch der Technologie, die diesen sensationellen Akku möglich machen soll. Für die nötige Energie sorgt radioaktiver Müll.

Dieser durchdringt die Akku-Konstruktion und erzeugt zunächst einmal Wärme. NDB hat den Akku aber so gebaut, dass diese Hitze nicht absorbiert, sondern in nutzbaren Strom umgewandelt wird.

Angeblich ist der radioaktive Abfall so behandelt, dass er unbedenklich ist, sagt jedenfalls NDB. Das sollen die folgenden Prozesse garantieren.

Eine polykristalline Diamanten-Schicht umhüllt die Batterie und das radioaktive Material. Diese Schicht könne sowohl die Energie sehr gut weiterleiten als auch die radioaktive Strahlung blocken. Das Material sei zudem extrem stabil und bruchsicher.

Darüber hinaus sind einige Lüftungssysteme eingebaut, die die Hitze vom radioaktiven Müll ableiten. Auch isolierende Neutronenstrahlung soll zum Einsatz kommen sowie ein „Schloss-System“. Dabei nutzt NDB einen Ionenmechanismus, der dafür sorgen soll, dass der radioaktive Stoff ausschließlich zur Stromerzeugung eingesetzt wird.

Falls all dies so funktioniert, wie NDB es sich vorstellt, wäre der radioaktive Handy-Akku auch eine sehr gute Lösung, um radioaktiven Müll zu recyceln, anstatt ihn aufwendig und mehr oder weniger sicher lagern zu müssen.

Ein Mini-Generator in jedem Gerät

NDB will seine Technologie aber nicht nur auf Smartphone-Akkus beschränken. Theoretisch ließe sich der radioaktive Akku auf sämtliche Elektrogeräte ausweiten – vom Elektrorasierer über die Kopfhörer bis hin zum Elektroauto.

Wenn es nach NDB geht, könnte damit jedes Gerät in deinem Haus mit einem Mini-Generator angetrieben werden. In zwei Jahren soll der Prototyp herauskommen.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Intern Employer Branding, Content & Socia...
Inverto, A BCG Company in Köln
Content Manager (m/w/d)
IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellscha... in Wiesbaden
Content Manager Agrar (m/w/d) befristet aufgr...
Josera Erbacher Service GmbH & Co... in Kleinheubach...
Social Media Manager (m/w/d)
AUGUST STORCK KG in Berlin
Marketing Manager/ Social Media Manager (m/w/...
a.b.s. Rechenzentrum GmbH in Traunstein, Remote teil...
Werkstudent Content Creator (m/w/d) – Social ...
Kuchem Konferenz Technik Gmbh & Co KG in Königswinter
Teile diesen Artikel
Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.