Scrabble, Buchstaben YOLO, PR-Gags

8 PR-Gags, die einfach richtig schlecht (und peinlich) sind

Christian Erxleben
Im Herbst 2018 blamierte sich der Spielehersteller mit einer Umbennung von Scrabble. (Foto: Screenshot / YouTube)

Kostenlose Aufmerksamkeit in weiten Teilen der Gesellschaft. Das wünschen sich viele Marken. Deshalb greifen Verantwortliche manchmal bewusst zu Lügen, um das Interesse zu erhöhen. Doch diese acht PR-Gags sind richtig schlecht angekommen. Das Image? Geschädigt!

Stell dir vor, dass du ein neues Produkt entwickelt hast und dafür möglichst viel Aufmerksamkeit generieren möchtest. Dieser Wunsch ist zunächst einmal nachvollziehbar und an sich auch nicht verwerflich.

Kritisch wird es erst dann, wenn du dich dazu entscheidest, bei der Vermarktung auf Lügen zurückzugreifen. Oder – voraussichtig ausgedrückt – wenn du die Wahrheit so weit verdrehst, dass eine richtig aufmerksamkeitsstarke Geschichte daraus entsteht.

Shitstorm gerechtfertigt: Diese 8 PR-Gags sind schlecht und peinlich

Denn sobald du den schmalen Grat der Wahrheit für zu lange Zeit überschreitest, begibst du dich aufs sprichwörtliche Glatteis. Darunter leidet insbesondere dann das Marken-Image deines Unternehmens.

Damit du siehst, wie du es besser nicht machst, haben wir dir einmal acht richtig misslungene, schlechte und einfach nur peinliche PR-Gags zusammengestellt, die zurecht einen Shitstorm und Rügen erhalten haben. Erinnerst du dich noch daran?

Ritter Sport

Weil Ritter Sport für seine Sorte „Cacao y Nada“ ausschließlich Kakaozucker zum Süßen verwendet, darf sie in Deutschland nicht den Namen Schokolade tragen. Das zumindest behauptete das Unternehmen Anfang 2021.

Tatsächlich ist die Rechtslage dazu in Deutschland und der Europäischen Union zumindest unklar. Allerdings stellte die zuständige Bundesministerin Julia Klöckner klar, dass das Produkt durchaus als Schokolade verkauft werden darf. Ob der Shitstorm berechtigt ist, ist Ansichtssache. Fest steht jedoch, dass Ritter Sport die Innovation auch anders hätte hervorheben können.

Ritter Sport, Caco y Nada
(Foto: Screenshot / YouTube)
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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.