Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
Regenbogenfahne, Regenbogenflagge, LGBTQ*, Pride Month, Gay Pride, Pride Parade
MONEYSOCIAL

Pride Month: Echtes Engagement oder doch nur Marketing-Bla-Bla?

Christian Erxleben
Aktualisiert: 17. Februar 2025
von Christian Erxleben
Unsplash.com / Tim Bieler
Teilen

Der Juni ist jedes Jahr der Pride Month. Es geht darum, für die Rechte der LGBTQ-Community zu kämpfen. Auch immer mehr Unternehmen springen auf den Trend auf. Die berechtigte Frage dabei: Handelt es sich um echtes Engagement oder ist es doch nur ein Marketing-Gag?

Was ist der Pride Month?

Der Pride Month sind jährlich wiederkehrende Festivitäten, Proteste und Demonstrationen rund um die LGBTQ-Community in Deutschland und der Welt. Das wohl bekannteste Ereignis ist dabei der Christopher Street Day, der in den Sommermonaten in Deutschland über mehrere Tage hinweg gefeiert wird.

Kurzum geht es bei den Veranstaltungen darum, sich für die Rechte von all jenen Menschen einzusetzen, die nicht heterosexuell sind. Somit umfasst LGBTQ beispielsweise lesbische, schwule, bisexuelle, Trans, Queer, aromantische, asexuelle und intergeschlechtliche Menschen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods 4 gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Die Ursprünge des Pride Month in New York City

Das einschneidende Erlebnis, das zum Christoper Street Day, den Pride Parades und dem Pride Month geführt hat, waren die Ausschreitungen im New Yorker Stadtteil Greenwich Village.

Dort hatte die Polizei am 28. Juni 1969 im bekannten Stonewall Inn den Drag King Stormé DeLarverie festgenommen. Im Anschluss ist es zu gewaltsamen Protesten und mehrstündigen Auseinandersetzungen gekommen, bei denen es auch zu Polizeigewalt gekommen ist.

Da sich das Stonewall Inn in der Christopher Street befand, entstand der Name. Er ist heute für viele Menschen mit dem Kampf für die Gleichberechtigung der LGBTQ-Gemeinde eng verbunden.

Der Pride Month als Marketing-Instrument

Je wichtiger der Pride Month für die Gesellschaft in Deutschland und der Welt wird, desto mehr Unternehmen partizipieren an den Feierlichkeiten. So färben immer mehr nationale und internationale Konzerne wie LinkedIn, BMW und Co. ihre Logos im Juni in Regenbogenfarben.

Auch die deutsche Nationalmannschaft setzt während der EM 2020 aktuell ein Zeichen für die LGBTQ-Community. So hatte Nationaltorhüter Manuel Neuer entgegen den Richtlinien der UEFA beispielsweise eine Armbinde in Regenbogenfarben getragen.

UEFA verbietet Regenbogenbeleuchtung in München

Eigentlich hatte die Stadt München für das dritte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn am Mittwoch, den 23. Juni 2021, bei der UEFA sogar beantragt, dass die Allianz Arena in Regenbogenfarben leuchtet.

Man wolle somit ein Zeichen gegen ein geplantes Gesetz in Ungarn setzen, das die Informationsrechte von Jugendlichen mit Blick auf Homo- und Transsexualität beschränkt. Allerdings teilten der DFB und die UEFA am Montagabend mit, dass eine entsprechende Beleuchtung aufgrund des „einheitlichen Stadiondesigns“ nicht erlaubt wird.

Setzen sich die Unternehmen wirklich für die LGBTQ-Community ein?

Gleichsam stellt sich bei vielen Aktionen rund um den Pride Month eine entscheidende Frage. Sie lautet: Wie viel tatsächliches Engagement steckt hinter den Aktionen? Und: Wie hoch ist das Marketing-Interesse an einem weltoffenen Image?

So hat BMW beispielsweise sein Logo in Deutschland, Irland, Österreich und Spanien in Regenbogenfarben gehüllt. Im Irak, in Saudi-Arabien, in der Türkei und in Russland hat sich dagegen nichts verändert.

Auf Nachfrage von BASIC thinking äußert sich BMW wie folgt:

Im Hinblick auf den LGBT Pride Month hat die BMW Group beschlossen, eine klare Haltung zu zeigen und das Logo ihrer internationalen Kommunikations- und Marketingkanäle (im Namen aller Märkte und Marken der BMW Group) bis Ende Juni zu ändern. Wie bei solchen Kommunikations- und Marketingaktivitäten auch üblich, liegt es jedoch im Ermessen unserer Vertriebsgesellschaften und freien Importeure selbst zu entscheiden, ob sie sich zentral initiierten Kommunikations- und Marketingkampagnen anschließen oder nicht. Das ist eine Abwägung und geübte Praxis bei der BMW Group, bei der auch auf marktspezifische gesetzliche Regelungen und landesspezifische kulturelle Aspekte Rücksicht genommen wird.

Aufmerksamkeitsstarkes Pinkwashing als Marketing-Strategie

In den Ländern, in denen die LGBTQ-Community also ohnehin mehr Unterstützung erfährt, kommt das Regenbogenlogo zum Einsatz. In eben jenen Ländern, in denen ein soziales und wirtschaftliches Engagement für die Gleichberechtigung wichtig wäre, wird de facto geschwiegen.

Wenn BMW – und zahlreiche andere Unternehmen, die ähnlich verfahren – wirklich ein Zeichen setzen wollen, wäre es wichtig, gerade dort aktiv zu sein, wo die Situation schwierig ist. Das wäre dann ein Zeichen von Haltung und gesellschaftlicher Strahlkraft.

Solange Unternehmen jedoch im Prinzip nur den Weg des geringsten Widerstands gehen, verkommen die Aktionen zum Pride Month leider zum Pinkwashing.

Dabei ist es dann auch ein Stück weit irrelevant, wenn BMW gegenüber BASIC thinking betont: „Die Schaffung eines Bewusstseins für Respekt, Gleichheit und für die Bedeutung von Vielfalt gehört zu unseren Grundwerten. Wir schätzen alle Formen von Gemeinschaften, die sich durch Werte wie Respekt, Toleranz und Inklusion definieren.“

Auch interessant:

  • BMW mit gescheitertem PR-Stunt zum Weltumwelttag
  • Neue Kommunikations-Skills: Wie wir (wieder) besser schreiben und reden
  • Shitstorm meistern – mit Haltung und der richtigen Kommunikation
  • Bildergalerie: So arbeitet die Kommunikations-Agentur Schoesslers

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Veranstaltungsleiter (m/w/d) & Social Med...
Hotel Darstein GmbH in Altrip
Sachbearbeiter:in (w/m/d) Öffentlichkeitsarbe...
Stadt Frankfurt am Main - DER MAG... in Frankfurt am...
Praktikum Employer Branding – Social Me...
DOUGLAS Group in Düsseldorf
HR Manager (m/w/d) Recruiting & Social Me...
Dierkes Gruppe GmbH in Dortmund
Senior Manager E-Commerce (m/w/d)
Fliegl Agro-Center GmbH in Kastl
Marketing Manager (m/w/d) Communications &amp...
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG in Braunschweig
Social Media Manager (m/w/d)
DIAL GmbH in Lüdenscheid
Content Producer (m/w/d)
BAUHAUS in Mannheim
THEMEN:KommunikationMarketingMedien
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonChristian Erxleben
Folgen:
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.
EMPFEHLUNG
eSchwalbe
E-Roller-Deal: Jetzt eSchwalbe für nur 29 Euro im Monat sichern
Anzeige TECH
goneo eigener Chatserver-2
goneo: Dein eigener Chatserver für Teams, Familie & Freunde
Anzeige TECH
naturstrom smartapp
Smart Charging: Schnell und einfach E-Auto laden mit der naturstrom smartapp
Anzeige GREEN
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

teuersten Wohnungen Deutschland
MONEY

Die teuersten Wohnungen in Deutschland – laut Immowelt

größten Städte der Welt
MONEY

Das sind die größten Städte der Welt

Apple KI Mistral Perplexity Künstliche Intelligenz
BREAK/THE NEWSMONEY

Im Krisenmodus: Schafft Apple KI oder schafft KI Apple?

KI Unternehmen scheitern ineffizient Künstliche Intelligenz Millionengrab
MONEYTECH

Millionengrab: Warum viele Unternehmen an KI scheitern

Smart Contracts Deutschland
MONEYTECH

Smart-Contracts: Verpennt Deutschland die nächste Innovation?

Elon Musk Klage Apple OpenAI Grok X App Store
BREAK/THE NEWSMONEY

Wittert Verschwörung: Peinlich-Klage von Elon Musk gegen Apple und OpenAI

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HAMMER-DEAL mit 45 km/h:
eSchwalbe für 29€ pro Monat

eschwalbe

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?