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MAN möchte ab 2024 seinen Weg in eine elektrifizierte Zukunft finden

Felix Baumann
Aktualisiert: 16. Februar 2023
von Felix Baumann
Bild: MAN
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Die Mobilität der Zukunft basiert nicht mehr auf alten Verbrennungsmotoren. In Zukunft werden bei Auto, Bus und Lkw konventionelle Kraftstoffe ausgedient haben und die Fortbewegung leise und emissionsfrei passieren. Das sehen auch die Hersteller und richten dahin gehend ihre Produktion auf eine solche Zukunft aus. Denn nur, wer bereits heute investiert, der kann noch in fünfzig oder hundert Jahren relevant sein. Ein deutscher Hersteller verschlief aber ein wenig die Elektrifizierung: MAN.

Der Hersteller von Lastkraftwägen und Bussen aus der Nähe von München setzte bisher noch zu stark auf den Verbrenner. Das soll sich jetzt aber endlich ändern und spätestens 2024 der Vertrieb von mit Diesel betriebenen Fahrzeugen nicht mehr das Standbein des Unternehmens sein.

Die Konkurrenz schläft nicht, das hat MAN inzwischen erkannt (Bild: DHL)

Das Ziel kommt nicht von ungefähr, gibt VW, zu dem der Hersteller gehört, diese Ziele bindend vor. Die Verantwortlichen sehen in dem Wechsel zur Elektromobilität sogar die letzte Chance für das Unternehmen, um in Zukunft weiter bestehen zu können. Dafür sollen immer weniger Dieselfahrzeuge gefertigt und Elektroalternativen aggressiver vermarktet werden.

Um das zu schaffen, soll die Fertigung entsprechend der neuen Antriebe umgestellt werden. Seit Juni befindet sich bereits eine 4.000 Quadratmeter große Fertigungsanlage für nachhaltige Motoren auf dem Gelände. Bis Ende 2023 soll auch die komplette Belegschaft mit dem Bau von Elektroversionen der eigenen Flotte vertraut und ausgebildet sein.

Auch Busse sollen zunehmend elektrisch fahren (Bild: MAN)

Elektrische Lastkraftwägen von MAN sollen im ersten Schritt eine Reichweite von 500 Kilometer erreichen, spätere Versionen dann sogar an die 1.000 Kilometer herankommen. Auch die Produktion von Stadt- und Überlandbussen soll hiervon profitieren und Konkurrenzprodukte zu Mercedes-Benz aus Stuttgart an den Start gehen. Der Umbau ist mutig, dennoch notwendig und leider nicht immer sozial verträglich. In den nächsten Jahren sollen 3.500 Jobs wegfallen.

Eigene Meinung:

Es wird höchste Zeit, dass MAN den Sprung in eine elektrifizierte Zukunft schafft. Konkurrenten aus Schweden (Volvo) oder Deutschland (Mercedes-Benz) schlafen nicht und haben bereits seit einiger Zeit elektrifizierte Lastkraftwägen im Angebot. Aber auch auf dem Markt mit Bussen ist es nicht einfach, Solaris und Mercedes-Benz besitzen bereits vollständig elektrifizierte Fortbewegungsmittel, die in Serie gefertigt werden. MAN hat hier jahrelang verschlafen.

Via Electrek

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THEMEN:BTElektromobilität
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vonFelix Baumann
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.
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