KI mal anders: Staubsaugerroboter von iRobot erkennt jetzt Tierkot

Felix Baumann
Bild: iRobot

Von Jahr zu Jahr nehmen die intelligenten Geräte in unseren Haushalten zu. Neben Smart Speakern, die den Google Assistant, Alexa und Siri in unser Wohnzimmer gebracht haben, erfreuen sich auch Staubsaugerroboter immer größerer Beliebtheit. Denn wenn die Wohnung es zulässt, kann man auch einen Roboter den Haushalt nebenbei machen lassen.

Dass sich diese in den letzten Jahren immer weiterentwickelt haben, ist auch kein Wunder mehr. Neben Dutzenden Sensoren gehören inzwischen auch kleine Kameras zu den Geräten der höheren Preisklasse, um zuverlässig durch die eigenen vier Wände zu navigieren. Bisher gab es aber noch ein kritisches Problem, das vierbeinige Mitbewohner betraf.

Eigentlich sollte der Vierbeiner draußen seine Geschäfte machen (Bild: iRobot)

Wer erinnert sich nicht an Meldungen, in denen beschrieben wurde, wie Staubsaugerroboter durch die Hinterlassenschaften von Hunden und Katzen gefahren sind und so der Wohnung einen neuen Bodenbelag gaben. Jetzt, im Jahr 2021, konnte iRobot endlich das volle Potenzial künstlicher Intelligenz entfalten und eine neue Errungenschaft verkünden.

Denn das Team hinter einigen Robotermodellen hat sich in den letzten Jahren zusammengetan und Dutzende Kothaufen mit Knetmasse gebaut. Diese wurden in einer Datenbank abgebildet, damit der Algorithmus in den Geräten die gefährliche Masse erkennen und rechtzeitig stoppen kann. Im Resultat wird der Roomba j7+ das erste Modell sein, dass die Häufchen vermeiden kann.

Dank vieler Beispiel-Bilder hält der Staubsaugerroboter die Wohnung jetzt garantiert sauber (Bild: iRobot)

Natürlich lässt sich die Technologie nicht nur auf tierische Hinterlassenschaften anwenden, sondern auch auf andere Hindernisse, wie Kabel, Schuhe oder Socken. Erkennt der Staubsaugerroboter ein Hindernis, stoppt dieser und sendet eine Nachricht an den Besitzer. Dieser kann dann entscheiden, ob es sich um ein temporäres (etwa Socken) oder dauerhaftes (etwa Kabel) Hindernis handelt. Je nachdem passt der j7+ dann die eigene Routine an.

Eigene Meinung:

Natürlich sind einige Passagen in diesem Artikel etwas überspitzt ausgedrückt, trotzdem ist es erstaunlich, inwieweit künstliche Intelligenz inzwischen so alltägliche Probleme beherrschen kann. Es hat zwar einige Zeit gedauert, trotzdem können sich Haustierbesitzer jetzt glücklich schätzen und beruhigter aus dem Haus gehen.

Via The Verge

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.