Bei jeder Bitcoin-Transaktion fallen über 200 Gramm Elektroschrott an

Felix Baumann

Anzeige

Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssen fast alle Nationen noch einiges tun. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien ist auch die Müllvermeidung dafür ein essenzieller Punkt. Doch in den letzten Jahren setzte sich trotzdem eine neue Art der Bezahlung und Geldanlage durch: Kryptowährungen.

Seitdem sind Bitcoin, Ethereum und andere digitale Währungen in aller Munde. Die „Herstellung“ dieser digitalen Münzen ist aber zumeist ein Alptraum für die Umwelt und andere Menschen. Denn neben dem hohen Stromverbrauch kaufen sogenannte Miner auch regelmäßig den Markt an Grafikkarten leer. Den wenigen Vorteilen stehen daher viele Nachteile gegenüber.

Bitcoin und Ethereum sind die beliebtesten Kryptowährungen (Bild: Thought Catalog)

Eine neue Analyse der dänischen Zentralbank und des MIT zeigen nun einen weiteren Aspekt. Denn bei dem Handel von digitalen Münzen fällt auch Elektroschrott an. Grund sind sogenannte ASIC-Chips, die zur Sicherung des Bitcoin-Netzwerks verwendet werden. Diese Chips haben nur diesen Verwendungszweck, sobald also ein Upgrade auf neue Hardware vorgenommen wird, landen sie meist auf dem Müll.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Im Resultat landen im Schnitt die Chips nach gerade einmal 1,29 Jahren in der Tonne. Grund ist, dass sich das Schürfen der Währung rentieren muss und daher immer energiesparendere Hardware eingesetzt wird. Pro Jahr fallen auf diesem Weg 30,7 Kilotonnen Elektroschrott an, das Netzwerk verarbeitete im Jahr 2020 112,5 Millionen Transaktionen.

Alternative Konzepte könnten das Mining nachhaltiger machen (Bild: Nick Chong)

Rechnet man das auf eine einzelne Transaktion herunter, dann fallen pro Transaktion 272 Gramm Elektroschrott an. Vergleicht man das mit Alltagsgeräten, dann werden bei jeder Transaktion zwei iPhone 12 Mini weggeworfen. Daher steht der Prozess vor großen Herausforderungen, wenn es um die Umwelt und die Nachhaltigkeit geht. Eine Lösung könnte die Umstellung auf andere Konzepte (beispielsweise „Proof of Stake“) sein, ob und wann ein Wechsel passiert, ist aber unklar.

Eigene Meinung:

Kryptowährungen sind meiner Ansicht nach einer der schlechtesten Erfindungen der Neuzeit. Die Berechnung erfordert unglaublich viel Strom, gleichzeitig schwankt der Wert extrem, im Alltag werden die digitalen Münzen wohl nie in der Breite akzeptiert. Die Branche steht vor großen Problemen, daher bleibt abzuwarten, wie diese reagiert und Lösungen für ihre Probleme findet.

Via The Guardian

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.