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Minus 25 Prozent – Snapchat-Aktie schmiert ab

Fabian Peters
unsplash.com/ Christian Wiediger

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Die Snapchat-Aktie befindet sich im Sturzflug. Die Wertpapiere des sozialen Netzwerks verzeichnen ein Minus von rund 25 Prozent. Snapchat gibt Apple dafür die Schuld. Denn das neue App-Tracking auf dem iPhone würde dem Unternehmen massiv schaden. Wir erklären die Hintergründe

57 Prozent mehr Umsatz, ein Quartalserlös von über einer Milliarde Dollar und zwei Drittel weniger Verlust: Das klingt zunächst einmal nicht schlecht. Doch was für Snapchat ein schönes Geschenk zum zehnjährigen Bestehen hätte werden können, entwickelt sich aktuell zu einem Albtraum.

Denn an der Börse waren die Anleger:innen alles andere als begeistert. Sie ließen die Snapchat-Aktie zeitweise um bis zu 25 Prozent abstürzen. Der mitunter rapide Kurseinbruch zog sogar andere soziale Netzwerke mit sich. Facebook und Twitter verloren sechs beziehungsweise sieben Prozent.

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Snapchat-Aktie: Quartalszahlen schlechter als erwartet

Der vermeintlich simple Grund für den Kursabsturz der Snapchat-Aktie: Die Quartalszahlen sind schlechter als erwartet. Mit 1,067 Milliarden Dollar knackte Snapchat im dritten Quartal zwar erstmals einen neuen Höchstwert. Allerdings hat der Markt einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Dollar erwartet.

Auch die eigene Prognose von 1,07 Milliarden Dollar verpasste das Unternehmen – wenn auch knapp. Immerhin bei den Nutzerzahlen verzeichnet Snapchat einen Zuwachs von 293 auf 306 Millionen aktive User. Zwar ging auch der Verlust zurück. Unterm Strich steht jedoch ein Minus von knapp 72 Millionen Dollar.

Im Jahr zuvor lag der Verlust allerdings noch bei rund 200 Millionen Dollar. Für das Verfehlen der Prognose und den Kursabsturz an der Börse macht Snapchat derweil Apple verantwortlich. Die neuen Datenschutzbestimmungen für das App-Tracking auf dem iPhone seien mitverantwortlich für die schlechten Zahlen.

App-Tracking: Snapchat gibt Apple die Schuld für die Misere

Bereits vor einigen Monaten hat Apple neue Datenschutzbestimmungen eingeführt. App-Entwickler müssen ihre User seither um Erlaubnis fragen, ob die jeweilige App ihr Nutzungsverhalten nachverfolgen darf. Viele Nutzer:innen lehnen das wiederum ab. Einige Werbemodelle geraten deshalb ins Wanken.

Facebook hat das neue App-Tracking von Apple lange Zeit kritisiert. Snapchat gab sich derweil zurückhaltend. Nun ließ das Unternehmen jedoch verlauten, dass die Software-Alternative, die Apple zur Verfügung gestellt hat, für die Ermittlung von Werbedaten ungeeignet sei.

Doch nicht nur Snapchat leidet unter den App-Tracking-Bestimmungen von Apple. Der Kursabfall bei Facebook und Twitter offenbart, dass auch andere soziale Netzwerke betroffen sind. Beide Unternehmen wollen kommende Woche ihre Quartalszahlen bekannt geben.

Snapchat geht derweil davon aus, dass der Umsatz auch im vierten Quartal von den Datenschutzänderungen beeinträchtigt sein dürfte.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).