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Dieser Roboterarm verabreicht Vakzine ohne Nadeln oder Arzthelfer

Felix Baumann
Aktualisiert: 16. Februar 2023
von Felix Baumann
Bild: Cobionix
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Ein Wort ist seit einigen Monaten in aller Munde: Impfung. Gerade in der aktuell beginnenden Winterzeit sehen wir erneut, dass ein Impfstoff ohne Impfwillige in ein hartes letztes Quartal führen kann, neben den klassischen Impfskeptikern gibt es aber auch Menschen, die einfach Angst vor dem Prozess an sich haben. Denn Nadeln sind nicht für jedermann gemacht.

Abhilfe könnten vielleicht eines Tages Impfstoffe bringen, die etwa oral eingenommen werden können, Pfizer arbeitet als Beispiel schon an einer Coronaimpfung in Pillenform. Bis dahin könnte sich aber auch der Prozess der Impfung wandeln, wie jetzt ein neuer Roboter des Unternehmens Cobionix zeigt.

Denn die Roboterplattform Cobi soll Impfungen ermöglichen und gleichzeitig ohne fiese Spritzen auskommen. Das Besondere an den Maschinen ist, dass sie vollkommen ohne menschliche Hilfe auskommen, Ärzte und Arzthelfer könnten sich also währenddessen auf wichtigere Aufgaben fokussieren. Möglich macht es ein Aufbau mit mehreren LiDAR-Sensoren, die die Umwelt kontinuierlich im Blick behalten.

Roboterarme kommen im medizinischen Bereich schon häufiger zum Einsatz (Bild: Nature)

Eine Kamera erkennt den Patienten und identifiziert diesen. Die eben angesprochenen Sensoren fertigen dann ein 3D-Bild des Körpers an und finden auf diese Weise den perfekten Ort zum Injizieren des Vakzins. Dabei wird auch berücksichtigt, wo der Mensch steht, in welcher Position er sich befindet und ob Kleidungsstücke entfernt werden müssen.

Einmal den richtigen Ort gefunden, injiziert der Roboter unter Hochdruck den Impfstoff in den Körper. Dabei kommt ein Röhrchen zum Einsatz, das gerade einmal so dick wie ein menschliches Haar ist, man merkt also nicht wirklich viel und schon ist der Prozess beendet.

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, wie die neue Technologie angenommen wird, einen Vorteil hat die Cobi-Plattform bereits. Es handelt sich um ein extrem flexibles System, welches auf unterschiedliche Einsatzszenarien umgestellt werden kann. Sollte der Roboter also mal nicht mehr für die Impfung eingeteilt sein, reichen eine Neukalibrierung und ein Softwareupdate meist aus. Das drückt die Kosten und macht so die Technologie erschwinglicher.

Via Gizmodo

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vonFelix Baumann
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.
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