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Tipps & Tricks: So verbessern Unternehmen ihre Liquidität

Liquidität verbessern Agicap
Pixabay.com / Tumisu

Viele Unternehmen leben in Unsicherheit. Wie lange hält das Wachstum an? Können auch in Zukunft alle Rechnungen beglichen werden? Diese Zweifel hängen direkt mit der Liquidität zusammen. Wir zeigen dir aus diesem Grund, warum Liquidität für Unternehmen so wichtig ist.

Warum ist Liquidität so wichtig?

Liquidität bedeutet, dass Unternehmen Rechnungen fristgerecht und ohne Probleme begleichen können. Das Unternehmen ist also in der Lage, die Kosten passgenau zu decken, ohne in Zahlungsverzug zu geraten.

Im Umkehrschluss bedeutet eine niedrige Liquidität, dass sich unbezahlte Rechnungen und Mahnungen stapeln, dadurch noch mehr Kosten entstehen und es immer schwerer wird, gegen die Kostenspirale anzukommen.

Auch für Unternehmen, die zwar noch keine roten Zahlen schreiben, aber trotzdem nur eine niedrige Liquidität haben, entstehen Nachteile. Wenn beispielsweise Kreditlinien regelmäßig überzogen werden, müssen Unternehmen mit Verzugszinsen rechnen. Oder es kommt zu Ärger mit dem Finanzamt, wenn die Umsatzsteuer nicht fristgerecht abgeführt wird.

Wie kann die Liquidität verbessert werden?

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: Es gibt einen Weg, um die Liquidität zu verbessern. Und das gute ist, dass dafür nicht besonders viele Veränderungen notwendig sind. Unternehmen sollten einfache Maßnahmen erarbeiten und umsetzen, die dafür sorgen, dass die Liquidität dauerhaft stabil gehalten wird.

Die Expert:innen von Agicap haben sich mit Robert Giebenrath von der Unternehmensberatung RG Finance verbunden, um Unternehmen einen Leitfaden an die Hand zu geben.

Wie vermeiden Unternehmen Liquiditätsengpässe?

In der Praxis ist die Verbesserung von Liquidität eine Herausforderung. Für viele Unternehmen ist die Frage entscheidend, wie sie in erster Linie Liquiditätsengpässe vermeiden können.

Robert Giebenrath empfiehlt seinen Kund:innen eine finanzielle Reichweite von sechs Monaten bezüglich der Fixkosten. Das heißt, dass der Cash-Bestand ausreichen sollte, um ohne einen weiteren Euro Umsatz sechs Monate die Fixkosten des Unternehmens zu decken.

Falls das noch nicht der Fall ist, gibt es Optimierungsbedarf. Heutzutage stehen viele digitale Hilfsmittel zur Verfügung, die die manuelle Arbeit abnehmen. Im Folgenden stellen wir dir drei Maßnahmen vor, um die Liquidität zu optimieren.

  1. Factoring einführen: Es gibt immer wieder Kund:innen, die nicht fristgerecht ihre Rechnungen bezahlen. Daher macht die Einführung von Factoring Sinn, wobei die Forderungen an einen Factoring-Dienstleister verkauft werden. Dieser bezahlt den Unternehmen dann gegen eine Gebühr oder Zins die offene Rechnung sofort und bekommt sein Geld bei der Zahlung durch die Kund:innen.
  2. SEPA-Lastschriften einführen: Bei Rechnungen passiert es oft, dass diese übersehen oder vergessen werden. Eine Alternative sind SEPA-Lastschriften, bei denen das Geld (nach einmaliger Zustimmung) direkt von den Konten der Kund:innen eingezogen wird.
  3. Zahlungsziele von Kreditkarten nutzen: Wenn Unternehmen bestimmte Beträge per Kreditkarte zahlen, lohnt sich ein Vergleich der Zahlungsziele. Beispielsweise gibt es Anbieter wie Amex, die Kund:innen ein großzügiges Zahlungsziel einräumen.

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